Liechtenstein und St. Gallen vertiefen Zusammenarbeit
Gastgeberin des Arbeitstreffens war die St. Galler Regierungspräsidentin Laura Bucher. Die Delegationen nutzten den jährlichen Austausch, um aktuelle politische und grenzüberschreitende Themen von gemeinsamem Interesse zu erörtern.
Nach der Begrüssung durch Regierungspräsidentin Laura Bucher standen Fragen der Digitalisierung der Verwaltung und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor im Zentrum. Zudem tauschten sich die Delegationen über die Weiterentwicklung der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein, die Auswirkungen der EU-Verordnung Nr. 883 auf die Arbeitslosenversicherung und das neue liechtensteinische Stipendiengesetz aus.
Weitere Themen waren der Umgang mit PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) und die Machbarkeitsstudie zum Kraftwerk Ellhorn.
Regierungschefin Brigitte Haas betonte im Anschluss an das Treffen: «Der regelmässige Austausch mit dem Kanton St. Gallen ermöglicht es uns, gemeinsame Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Lösungen im Interesse unserer Bevölkerung und der gesamten Region voranzutreiben. Gerade bei Themen wie Digitalisierung, Mobilität, Umwelt oder Gesundheitsversorgung zeigt sich, wie wichtig eine enge grenzüberschreitende Partnerschaft ist.»
Von Seiten Liechtensteins nahmen Regierungschefin Brigitte Haas, Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni, die Regierungsräte Daniel Oehry, Hubert Büchel und Emanuel Schädler, Regierungssekretär Michael Hasler sowie Botschafterin Doris Frick teil. Zur Delegation des Kantons St. Gallen zählten Regierungspräsidentin Laura Bucher, die Regierungsrätinnen Bettina Surber und Susanne Hartmann, die Regierungsräte Beat Tinner, Marc Mächler, Christof Hartmann und Bruno Damann, Staatssekretär Benedikt van Spyk und Sarah Hauser, Leiterin der Koordinationsstelle für Aussenbeziehungen. (ikr)
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Daniel Oehry
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