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Wie hat Joris Liechtenstein erlebt?

«Ich möchte diese Bergluft mit nach Hause nehmen»

Vor seinem Auftritt am FL1.Life nahm sich der deutsche Singer-Songwriter Joris Zeit für ein Gespräch mit dem «Liechtensteiner Vaterland».
von Bianca Cortese
Joris mit «Vaterland»-Redaktorin Bianca Cortese. (Bild: bc)

Den Schlusspunkt des 15. FL1.Life-Jubiläums setzte Joris – einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Singer-Songwriter. Was manche vielleicht nicht wissen: Bevor der Berliner mit «Herz über Kopf» den Durchbruch schaffte und die grossen Festivalbühnen eroberte, absolvierte er eine Lehre als Schreiner. Trotz seines Erfolgs ist der Musiker angenehm bodenständig geblieben. Im Interview mit dem «Liechtensteiner Vaterland» sprach er über seinen ersten Eindruck von Liechtenstein, die besondere Dynamik von Festivalauftritten und darüber, warum für ihn nicht der erste Song, sondern der letzte Eindruck zählt.

Was ist dir als Erstes aufgefallen, als du in Liechtenstein angekommen bist?
Joris: Wie schön die Menschen sind. Wirklich. Wir sind hier angekommen und sogar die Polizeistreife hat gegrüsst. Das fand ich unglaublich. Es wirkt alles sehr familiär.

Du bist heute zum ersten Mal in Liechtenstein. Welche Bedeutung hat dieser Auftritt für dich?
Ich freue mich wirklich sehr, heute hier zu sein. Es ist etwas Besonderes für mich, auf dieser Europakarte wieder ein neues Land dazubekommen zu haben. Gerade als deutschsprachiger Musiker bedeutet mir das viel.

Du bist bekannt für energiegeladene Live-Auftritte. Woran merkst du, dass ein Konzert besonders wird?
Das merkt man nicht immer sofort. Es gibt Abende, da ist nach dem ersten Song klar: Das wird ein Selbstläufer. Gerade auf grossen Festivals braucht es aber manchmal Geduld. Man muss die Stimmung lesen, spontan auf das Publikum reagieren und dem Konzert Zeit geben, sich zu entwickeln. Das Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten – entscheidend ist, dass man am Ende gewinnt.

Wenn du morgen nur eine Erinnerung aus Liechtenstein mitnehmen könntest – welche wäre das?
Ich wünsche mir, dass ich morgen mit einem echten Glücksgefühl nach Hause fahre. Ich bin dankbar, dass ich so viel reisen, Menschen kennenlernen und solche Gespräche führen darf. Und ich hoffe, dass ich diese Bergluft in mir weitertrage und mich noch lange an einen wunderschönen Abend in Liechtenstein erinnern werde. 

Artikel: http://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/ich-moechte-diese-bergluft-mit-nach-hause-nehmen-art-743513

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