Diskussion über Zusammenarbeit und das Recht auf Selbstbestimmung
Das Recht auf Selbstbestimmung ist seit Liechtensteins Beitritt zu den Vereinten Nationen ein aussenpolitisches Anliegen und zugleich ein Kernbereich des liechtensteinischen Engagements zur Stärkung des Multilateralismus. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, welche Bedeutung das Selbstbestimmungsrecht heute besitzt und welchen Herausforderungen seine Umsetzung angesichts aktueller Konflikte und Krisen weltweit begegnet.
Die Veranstaltung im Rathaussaal in Vaduz wurde durch Begrüssungsworte von S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni sowie der Dekanin der Princeton School of Public and International Affairs Amaney Jamal eröffnet.
Im Anschluss diskutierten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, Wissenschaft und Praxis über die Rolle des Selbstbestimmungsrechts in den internationalen Beziehungen, die Beiträge Liechtensteins und des LISD zur Weiterentwicklung internationaler Standards sowie über Erfahrungen aus der Mediation und Verhütung von Konflikten.
Die Veranstaltung würdigte zudem das Lebenswerk von Wolfgang Danspeckgruber (1956-2026), dem Gründungsdirektor des LISD. Über viele Jahrzehnte hinweg prägte er die Auseinandersetzung mit Fragen des Selbstbestimmungsrechts und leistete einen bedeutenden Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit dieses Themas sowie zur Zusammenarbeit zwischen Liechtenstein und der Universität in Princeton. (ikr)
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S.D. Erbprinz Alois
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