• Restaurant Mühle
    Wie geht es mit der Mühle weiter?

Zukunft der «Mühle» in Vaduz ungewiss

Seit mehr als einem halben Jahr ist der Landgasthof Mühle in Vaduz geschlossen. Nun steht für die Gemeinde Vaduz unter anderem ein Abbruch zur Debatte.
Vaduz. 

Am 3. Oktober 2017 beschloss der Gemeinderat von Vaduz einstimmig, den Landgasthof Mühle an der Landstrasse in Vaduz für 7,1 Millionen Franken zu kaufen. «Der derzeitige Eigentümer ist im Sinne seines Lebenswerkes an einer Weiterführung des Restaurantbetriebs unter neuer Leitung sehr interessiert», hiess es im Gemeinderatsprotokoll. Auch wäre eine lückenlose Weiterführung unabhängig der Eigentumsverhältnisse betriebswirtschaftlich sehr von Vorteil. Aus dem Protokoll ging auch hervor, dass sich die Gemeinde längerfristig verschiedene Nutzungsoptionen bis hin zu Tauschgeschäften oder Baurechtsvergaben vorstellen könnte. Am 6. Februar 2018 schrieb die Gemeinde Vaduz die Verpachtung des Restaurants mittels Inseraten aus.

Am Samstag, 16. Juni 2018, hiess es dann «Uustrinketi» im Gasthof Mühle. Martin Jehle und sein Team luden zum letzten Mal in den Traditionsbetrieb ein, der 1976 erbaut wurde. Zum Zeitpunkt der «Uustrinketi» im Sommer des vergangenen Jahres war offen, was mit dem Restaurant künftig passieren wird. «Ziel ist es, die Liegenschaft zu verpachten und bis auf Weiteres als Restaurant zu erhalten», hiess es damals. Interessenten hat es gegeben, doch ein Pachtvertrag wurde bisher keiner unterschrieben.

Noch keine Entscheidung gefallen

Am vergangenen Dienstag hatte der Gemeinderat von Vaduz erneut das Thema «Landgasthof Mühle» auf der Agenda. Auf Nachfrage bei der Gemeinde hiess es, dass es vor der Veröffentlichung des Gemeinderatsprotokolls keine Informationen für die Öffentlichkeit gebe. Wie mittlerweile aus Gemeinderatskreisen durchgesickert ist, ging es am Dienstag vor einer Woche aber nicht um die Absegnung eines neuen Pachtvertrages, sondern darum, dass nach neuem Kenntnisstand zusätzliche Investitionen getätigt werden müssten, um den Landgasthof in neue Hände zu übergeben. Diese sollen wesentlich höher sein, als ursprünglich angenommen wurde. Deshalb würden nun verschiedene Optionen geprüft. Unter anderem habe der Gemeinderat über einen Abbruch des Gebäudes diskutiert. Eine abschliessende Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Auch auf erneute Nachfrage zu diesen Informationen wollte das Bürgermeisteramt mit Verweis auf die Protokollgenehmigung an der nächsten Gemeinderatssitzung nicht Stellung nehmen. (qus)

29. Jan 2019 / 07:00
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1 KOMMENTAR
Idee: Asylantenheim
Warum nicht ein Asylantenheim einrichten?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 29.01.2019 Antworten Melden

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