• Planken
    Mit Tempo 50 auf der schmalen Dorfstrasse durch Planken? Der Gemeinderat sagt einstimmig «Nein» dazu.  (Tatjana Schnalzger/Archiv)

Tempo 40: Planken kämpft weiter

Die Beschwerde der Gemeinde gegen die Einführung von Tempo 50 wurde erneut abgewiesen. Nun wendet sich Planken an den Verwaltungsgerichtshof.
Uneinig. 

Eine Strasse führt durch die idyllische Berggemeinde, die Dorfstrasse. Sie führt vorbei an der Kirche, der Kindertagesstätte und der Primarschule von Planken. Kreuzen ist für die Autofahrer nicht ganz unbeschwerlich, Verengungen verschmälern die Strasse durch die Gemeinde. Die Konsequenz: Eine angepasste Geschwindigkeit. Umso absurder für viele Einwohnerinnen und Einwohner: Das Amt für Bau für Infrastruktur möchte das Tempo von wie bis anhin 40 auf 50 anheben. Absurd ist es auch für den Gemeinderat, er hat daher im November gegen diesen Entscheid Beschwerde bei der Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten (VBK) eingereicht. Ende März hat diese Kommission  die Beschwerde der Gemeinde allerdings abgewiesen. Planken aber kämpft nun weiter und geht eine Instanz weiter, indem der Gemeinderat nun Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) eingereicht hat. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, den Gang an den VGH anzutreten.

«Dürftige und enttäuschende Begründung»
«Die Begründung, weshalb die Kommission unsere Beschwerde abgelehnt hat, ist mehr als dürftig und enttäuschend», sagt Gemeindevorsteher Rainer Beck auf Anfrage. Die Abweisung stütze sich nur auf formalistische Überlegungen, ohne die besonderen Umstände in Planken zu würdigen. Zu diesen Umständen zähle grundsätzlich die Gewährleistung der Verkehrssicherheit. «Bei einer vorgeschlagenen, allfälligen Begehung des Strassennetzes in Planken wird man bei einem gesunden Menschenverstand bald feststellen, dass 50 zu schnell ist, 40 nach wie vor ideal wäre und 30 trotz der notwendigen baulichen Massnahmen nicht eingehalten werden kann», so Rainer Beck. Ob rund um die Tempo-Diskussion endlich bald wieder Ruhe im idyllischen Bergdorf einkehren kann, hat nun der VGH zu entscheiden. «Der Ausgang ist für mich offen», sagt Rainer Beck. «Je nachdem werden im Gemeinderat die weiteren Schritte festgelegt.» (bfs)

18. Apr 2019 / 05:00
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