• Bürgergespräch, Triesen
    Jürgen Negele, Gemeinderat und Vorsitzenden der Sportkommission, Günter Mahl, Gemeindevorsteher, Jacqueline Kissling, Landschaftsarchitektin und Manuel Schöb, Leiter Bauverwaltung, anlässlich des Bürgergesprächs zur Sanierung und Erweiterung des «Sport- und Freizeitpark Blumenau».  (Tatjana Schnalzger)

Grosse Investition in Sport und Freizeit

Seit mehr als einem Jahr gibt es die Idee, den Sportplatz Blumenau in Triesen neu und multifunktional zu gestalten. Nun hat die Gemeinde das Projekt konkret vorgestellt – es sieht Investitionen in Summe von 6,7 Mio. Franken vor. Beim Bürgergespräch heute Abend wollten die Verantwortlichen die Rückmeldungen der Gemeinde einholen. Und diese waren durchaus positiv.
Triesen. 

«Es ist eine grosse Freude für mich, dass ich dieses Projekt in meiner Mandatsperiode noch vorstellen und starten darf», erklärt Gemeindevorsteher Günter Mahl gegenüber der Liechtensteiner Presse im Vorfeld. Seit Jahren gilt für Triesen der Slogan «Mein Lebens(t)raum» – die Gemeinde will den Einwohnern ein umfangreiches Angebot in den Bereichen Wohnen, Erholen und Bilden bieten. Mit dem Projekt «Sanierung und Erweiterung Blumenau» möchten die Gemeindeverantwortlichen den Triesnern einen weiteren Begegnungsort schaffen, an dem Sport und Freizeit perfekt vereint werden.

Bürgergespräch am Mittwoch im Foyer des Gemeindesaals
Der Einladung zum Bürgergespräch folgten heute Abend viele Einwohner Triesens. Sie lauschten den Ausführungen von Vorsteher Günter Mahl, Manuel Schöb, Leiter der Bauverwaltung, Architektin und Planerin Jacqueline Kissling und dem Vorsitzenden der Sportkommission Jürgen Negele. Es soll ein Projekt sein, dass allen Bürgern einen Mehrwert bietet und so wurde es auch bei einem Grossteil der Anwesenden wahrgenommen. «Guter erster Eindruck», «superschönes Geschenk für die Bürger» und «Kompliment an die Planung» waren nur einige der Resümees. Daneben gab es vereinzelt auch Inputs, was zusätzlich realisiert werden könnte. Diese nahmen die Verantwortlichen gerne auf.

Zwei Etappen und drei Budgetperioden
Die Sanierung und Erweiterung umfasst insgesamt zwei Etappen, wodurch die Blumenau bis Herbst 2021 zu einem Sport- und Freizeitpark erweitert werden soll. In der ersten Etappe von November 2019 bis Sommer 2020 bekommt der Hauptplatz eine neue Flutlicht-LED-Beleuchtung und die Infrastruktur wird saniert und erweitert. So wird eine neue Leichtathletikanlage gebaut, mit Laufbahn, Weit- und Hochsprunganlagen, Wurfanlagen, einem Feld für Kugelstossen, Volleyballfeld, Badmintonspielfläche und diversen weiteren Angeboten. Ausserdem wird es ein neues Gebäude in der nordöstlichen Ecke des Hauptplatzes geben, das einen Kiosk, Lagergebäude, WC-Anlagen und einen gedeckten Treffpunkt umfasst. Dort wird zudem eine Boulder-Wand realisiert. Bei der Planung der ersten Etappe wurde vonseiten der Gemeinde auch auf den Spielbetrieb der einzelnen Fussballvereine geachtet. Dieser wird so wenig wie möglich betroffen sein. Ausserdem gibt es drei weitere Fussballfelder, die in dieser Zeit genutzt werden können, sodass die Saison der Vereine nicht gefährdet ist.

In einer zweiten Etappe von November 2020 bis Herbst 2021 soll auf einer bisher ungenutzten Wiese nördlich des Trainingsplatzes, an der Werkhofstrasse ein neuer Freizeitpark entstehen. Dieser wird eine Bocciabahn, Street-Workout-Gelegenheiten, einen Pumptrack, eine Skateanlage, Wasserspiele, ein Beachvolleyballfeld sowie Trainingseinheiten für Senioren beherbergen. Ein Laufparcours – eine Finnenbahn mit Hackschnitzel – von 800 Metern rund um zwei Fussballfelder und den Freizeitpark rundet das Angebot ab.

Ein Treffpunkt für jedes Alter
Mitte 2017 veranstaltete die Gemeinde Triesen einen Studienwettbewerb, an dem drei Architekten teilnahmen. Im November 2017 bekam Jacqueline Kissling den Zuschlag und das Projekt ging in die Planungsphase. In dieser pflegte die Gemeinde Triesen und die Architektin Kissling engen Kontakt zu den einzelnen Vereinen in der Gemeinde. Das Ziel des Projektes ist, einen Treffpunkt für jedes Alter zu schaffen, der vielen unterschiedlichen Gruppen einen Ort bietet, ihrem Sport oder ihrer Passion zu folgen. Die Gemeinde nahm Rückmeldungen der Vereine auf und hat diese in das Projekt einfliessen lassen. Zudem wurde auch das Amt für Bevölkerungsschutz miteinbezogen, da in den kommenden Monaten und Jahren der Rheindamm saniert werden wird und die beiden Projekte sich ideal ergänzen sollen.

Wie es weiter geht
Nach den positiven Rückmeldungen vom Bürgergespräch wird das Budget in der kommenden Gemeinderatssitzung gesprochen werden, kündigte Vorsteher Günter Mahl an. Anschliessend wird es zum Referendum ausgeschrieben. Und wenn alles nach Plan läuft, kann im November 2019 mit der ersten Etappe begonnen werden. (lat)

Diese Visualisierung zeigt, wie die Sport- und Freizeitanlage Blumenau in Triesen ab 2021 aussehen könnte.

05. Dez 2018 / 20:00
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