• Buchpräsentation, Balzers
    Freuen sich über das Buch «Christliches Liechtenstein, Kirchen, Kapellen und Zeichen des Glaubens»: Herausgeber Johannes Kaiser, die Autoren Josef Eberle, Cornelia Herrmann, Adolf Marxer und Peter Geiger (v. l.) sowie Jacqueline Vogt von der Hand in Hand Anstalt (3. v. r.).  (Tatjana Schnalzger)

Glaubensleben einst und jetzt publiziert

Ausführlich stellten am Freitag Abend Herausgeber, Autorinnen und Autoren ein neues Buch vor, in dem es um «Kirchen, Kapellen und Zeichen des Glaubens» geht. In Balzers fanden sich viele Interessenten dazu ein.
Balzers. 

Zur Neuerscheinung des Buches «Christliches Liechtenstein – Kirchen, Kapellen und Zeichen des Glaubens» fand am Freitag im kleinen Gemeindesaal eine Präsentation und Feier statt, musikalisch begleitet von einem Trio der Harmoniemusik Balzers. Neben Vorsteher Hansjörg Büchel und Landtagsabgeordneten konnte Jacqueline Vogt, Geschäftsführerin der einladenden, das Buch initiierenden und finanzierenden «Hand in Hand Anstalt», kirchlicherseits Generalvikar Markus Walser, Gemeindepfarrer Christian Schlindwein, Dompfarrer Jochen Folz aus Vaduz und aus Triesenberg Pfarrer Georg Hirsch begrüssen.

Ein Gemeinschaftswerk für die Gemeinschaft – für alle
Das 308 Seiten starke und auf hochweissem Papier gedruckte Buch wurde vorgestellt als Gemeinschaftswerk der «Hand in Hand Anstalt», des Medienbüros Eschen, der Autorin und der Autoren, der Grafikerinnen und des Korrektorats, der Prepais Druckvorstufen AG/Lithos, des Lampert-Druckzentrums, der Mesmerinnen und Mesmer sowie der Betreuerinnen und Betreuern Kappeli. Autoren sind Cornelia Herrmann, Peter Geiger, Josef Eberle, Klaus Biedermann, Adolf Marxer und Franz Näscher. Die Fotos stammen von Josef Eberle. Die grafische Gestaltung oblag Anna Stenek und Sonja Schatzmann. Peter Geiger, Josef Eberle, Adolf Marxer und Johannes Kaiser berichteten jeweils den Gästen auch von ihrer Arbeit am neuen Buch. Das Vorwort stammt von Ruth Vogt, Verwaltungsrätin der Hand in Hand Anstalt. Darin schreibt sie unter anderem: «Wenn es den Autoren gelingt, den Lesern bewusst zu machen, wie wichtig das christliche Leben für unsere Vorfahren war und für unsere heutige Gesellschaft ist, so hat es sein Ziel erreicht.»

Selbst für Kenner bislang unbekannte Informationen
Historiker Peter Geiger referierte als erster über das Buch, er behandelt in seiner Arbeit einleitend in zwei Beiträgen die Christianisierung in unserem Gebiet, während sich Alt-Dekan Pfarrer Franz Näscher der Bedeutung von Religion heute widmet. Sehr anschaulich schilderte der Redner, unterstrichen durch Fotos, die Geschichte und Ausgestaltung der Kirchen, Kapellen und sakralen künstlerischen Arbeiten in Liechtenstein. Er verwies dabei darauf, dass selbst für die Kenner der Gebetsorte in den jeweiligen Gemeinden auch ihnen bislang unbekannte Informationen begegnen würden. Daneben schilderte er die Zielsetzung und Vorgehensweise bei der Verwirklichung des Werkes. Abschliessend brachte er zum Ausdruck, dass der Inhalt des Buches auf unschätzbares geschichtliches, kulturelles und religiöses Erbe und Leben in Liechtenstein verweise. Er zitierte aus Franz Näschers Text den Satz: «Kirchen und Kapellen sind Orte der Begegnung mit Gott und miteinander.»

Zusammenwirken von Text und Illustrationen
Etliche interessante Details konnten auch Adolf Marxer und Josef Eberle beisteuern. Letzterer vermittelte vor allem einen Eindruck von den technischen und organisatorischen Herausforderungen, mit denen er sich als Fotograf konfrontiert sah. Damit gewann die Zuhörerschaft in einer Art Blick hinter die Kulissen auch einen Einblick in die neben der Textabfassung wichtige optische Ergänzung. Der gelebten Volksfrömmigkeit widmete sich Adolf Marxer und führte damit die Gäste einen Blick zurück in die frühe und späte Geschichte des liechtensteinischen Glaubenslebens und seiner innerlichen und äusserlichen Ausdrucksformen.
Beim anschliessenden Apero gab es neben einem Gedankenaustausch auch die Möglichkeit, das repräsentative Werk zu erwerben. (vv)

14. Apr 2019 / 15:36
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