• Zuschg Umfahrung
    Durch die neue Strassenführung unterhalb des bestehenden Zuschg-Gebäudes würde Schaanwald ein Dorfzentrum erhalten.

4,7 Millionen-Projekt für Schaanwald

Die Regierung veröffentlichte den Bericht und Antrag zur Strassenführung in Schaanwald. Die Umfahrungsstrasse würde 4,7 Millionen Franken kosten.

Vor mehr als 15 Jahren wurden die ersten Pläne zur Verlegung der Vorarlbergerstrasse um das Zentrum von Schaanwald ausgearbeitet. In der Folge wurde das Zentrumsgebäude realisiert – die Umfahrungsstrasse aber wurde aufgrund der Sparbemühungen des Landes nie erstellt. Mitte 2017 reichten Landtagsabgeordnete eine Motion ein, mit der die Regierung beauftragt wurde, einen Finanzbeschluss vorzulegen. 

40 Kilometer pro Stunde erlaubt
Das hat sie nun getan. Das zuständige Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport veröffentlichte gestern einen 38 Seiten langen Bericht und Antrag. Aus diesem geht hervor, dass die geplante Umfahrungsstrasse rund 4,7 Millionen Franken kosten würde. Die Kosten übernimmt nach Abmachungen aus dem Jahr 2007 vollumfänglich das Land Liechtenstein. Zudem wird im Bericht und Antrag ausgeführt, dass die neue Führung mit engen Kurven und einer Steigung jedoch bedinge, dass dort folglich mit einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde gefahren werden müsste.

Ansonsten stand im Bericht und Antrag nicht viel Neues. Das meiste wurde bereits Ende Mai von der Gemeinde Mauren-Schaanwald in ihrem Gemeinderatsprotokoll mitgeteilt. Demnach soll die neue Strasse unterhalb der Theresienkirche über den jetzigen Parkplatz zum Bahngleis hinab, unterhalb des Zuschg-Gebäudes vorbei und auf dem Areal der alten Schule wieder auf die ursprüngliche Strasse zurück führen. Weiters werden sowohl die bestehenden Aussenparkplätze vor der Tiefgarage des Zuschg-Gebäudes wegfallen wie auch der Parkplatz gegenüber der Theresienkirche. Gemäss dem bestehenden Bebauungskonzept würden sowohl im Bereich zwischen Zuschg und Schädlerstall als auch unterhalb der Theresienkirche Ersatzparkplätze erstellt.

Laut Gemeindeprotokoll könnten neben dem ehemaligen Areal der alten Schule weitere Parkplätze errichtet werden. Auch die Busse sollen auf der neuen Strasse um das Zentrum herumgeführt werden. Die Busbuchten würden sich dann im Bereich der bestehenden Aussentreppe des Zuschg-Gebäudes befinden. Aufgrund der Buchten müsste das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude Richtung Norden verschoben werden. Die neue Strassenführung soll Schaanwald ein Dorfzentrum geben, und das ist nach Ansicht des Bericht und Antrags der Regierung der grösste Nutzen daraus. Denn dem Verkehrsablauf auf der Landstrasse bringe die neue Strassenführung keine Vorteile. (qus)

12. Jul 2019 / 08:55
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