Vergewaltigungsvorwürfe an Elite-Universität Cornell: Neue Untersuchung geplant
Rund zwei Jahre nach der Anzeige einer jungen Frau wegen einer Vergewaltigung an der US-Elite-Universität Cornell hat die Staatsanwaltschaft eine neue Untersuchung angekündigt. Es werde geprüft, ob der Fall zur Anklage gebracht werden könne, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft in Tompkins County im US-Bundesstaat New York mit.

Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, forderte zudem eine unabhängige Untersuchung des Falls. Die Vorwürfe der jungen Frau seien «entsetzlich». Zuvor hatte die junge Frau gegen ihre Universität, zwei Verbindungen und sieben Männer Klage eingereicht. Ihrer Darstellung zufolge war sie 2024 in einem Verbindungshaus mehrere Stunden lang von mehreren Männern vergewaltigt worden. Sie hatte der Polizei kurz danach davon berichtet, der Fall war aber nicht zur Anklage gekommen.

Der Fall sorgt in den USA für Schlagzeilen und hitzige Diskussionen, in die sich auch Stars einmischen. Es handele sich um eine «schreckliche Tat», schrieb etwa die Schauspielerin Florence Pugh bei Instagram. Sie forderte Männer auf, sich ebenfalls dazu zu äussern. «Seid doch bitte mit uns sauer.» (dpa)
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