Venezolaner fordern Rückkehr von Oppositionsführerin Machado
Unterstützer der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado haben am Sonntag (Ortszeit) in mehreren Städten des Landes für ihre sichere Rückkehr und für Präsidentschaftswahlen demonstriert. In Caracas fuhren Hunderte Aktivisten auf Motorrädern und in Autos durch die Strassen, hupten und schwenkten venezolanische Flaggen.

Auch in Valencia, Maracaibo und Mérida gab es Kundgebungen. «Das ist keine Frage von Parteien oder Politik. Es ist eine Bewegung für das Volk und vom Volk», sagte der Aktivist Flavio Valentini in Caracas.
Machado lebt seit neun Monaten im Exil und hat nach Angaben ihrer Partei in diesem Jahr bereits sieben Mal vergeblich versucht, nach Venezuela zurückzukehren. Zuletzt scheiterten demnach mehrere Versuche, unter anderem wegen einer abgesagten Bootsfahrt und einer fehlenden Landeerlaubnis für ein Flugzeug. Machado lebt derzeit in Panama.

Die Opposition fordert zudem einen Fahrplan für Präsidentschaftswahlen. «Wir hoffen, dass dieser Übergangsprozess zu Präsidentschaftswahlen führt und ein freies, demokratisches Land hervorbringt, das der wichtigste Verbündete der USA sein wird», sagte Anthony Romero.

Machado war von der Präsidentschaftswahl 2024 ausgeschlossen worden. Ihr Ersatzkandidat Edmundo González beanspruchte den Wahlsieg für sich; die Behörden erklärten dagegen den damaligen Präsidenten Nicolás Maduro zum Sieger. Nach Protesten ging die Regierung gegen Oppositionelle vor. Machado floh später ins Exil. Die Regierung bestreitet, ihre Rückkehr zu blockieren. (dpa)
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