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Venezolaner fordern Rückkehr von Oppositionsführerin Machado

Hunderte Menschen gehen in mehreren Städten auf die Strasse. Sie verlangen einen Fahrplan für Präsidentschaftswahlen und die sichere Rückkehr von Oppositionsführerin María Corina Machado.
In Caracas, Valencia, Maracaibo und Mérida gab es Kundgebungen für Machado und Präsidentschaftswahlen. (Bild: EPA)
Die Proteste erhöhen den öffentlichen Druck für Machados Rückkehr und einen neuen Wahlfahrplan. (Bild: AP)
Machado lebt seit neun Monaten im Exil und derzeit in Panama. (Bild: AP)

Unterstützer der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado haben am Sonntag (Ortszeit) in mehreren Städten des Landes für ihre sichere Rückkehr und für Präsidentschaftswahlen demonstriert. In Caracas fuhren Hunderte Aktivisten auf Motorrädern und in Autos durch die Strassen, hupten und schwenkten venezolanische Flaggen.

In Caracas, Valencia, Maracaibo und Mérida gab es Kundgebungen für Machado und Präsidentschaftswahlen. (Bild: EPA)

Auch in Valencia, Maracaibo und Mérida gab es Kundgebungen. «Das ist keine Frage von Parteien oder Politik. Es ist eine Bewegung für das Volk und vom Volk», sagte der Aktivist Flavio Valentini in Caracas.

Machado lebt seit neun Monaten im Exil und hat nach Angaben ihrer Partei in diesem Jahr bereits sieben Mal vergeblich versucht, nach Venezuela zurückzukehren. Zuletzt scheiterten demnach mehrere Versuche, unter anderem wegen einer abgesagten Bootsfahrt und einer fehlenden Landeerlaubnis für ein Flugzeug. Machado lebt derzeit in Panama.

Die Proteste erhöhen den öffentlichen Druck für Machados Rückkehr und einen neuen Wahlfahrplan. (Bild: AP)

Die Opposition fordert zudem einen Fahrplan für Präsidentschaftswahlen. «Wir hoffen, dass dieser Übergangsprozess zu Präsidentschaftswahlen führt und ein freies, demokratisches Land hervorbringt, das der wichtigste Verbündete der USA sein wird», sagte Anthony Romero.

Machado lebt seit neun Monaten im Exil und derzeit in Panama. (Bild: AP)

Machado war von der Präsidentschaftswahl 2024 ausgeschlossen worden. Ihr Ersatzkandidat Edmundo González beanspruchte den Wahlsieg für sich; die Behörden erklärten dagegen den damaligen Präsidenten Nicolás Maduro zum Sieger. Nach Protesten ging die Regierung gegen Oppositionelle vor. Machado floh später ins Exil. Die Regierung bestreitet, ihre Rückkehr zu blockieren. (dpa)

 
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