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USA verschärfen Reisewarnung für Kenia wegen Ebola

Die USA haben ihre Reisehinweise für Kenia wegen der steigenden Ebola-Fallzahlen verschärft. Das US-Aussenministerium hob die Warnstufe für das ostafrikanische Land am Montag von Stufe zwei („Erhöhte Vorsicht“) auf Stufe drei („Reise überdenken“) an.
Die Impfung gegen Ebola. (Bild: Sebastien Kitsa Musayi)

Einen Tag zuvor hatten kenianische Gesundheitsbehörden mitgeteilt, dass inzwischen acht Ebola-Fälle in der Hauptstadt Nairobi bestätigt worden seien. Kenia hatte am 5. Oktober den ersten Todesfall durch das Virus gemeldet. Der jüngste Infizierte hatte Kontakt zum ersten Infizierten und befand sich in Quarantäne. Eine Übertragung innerhalb der Bevölkerung ausserhalb der bekannten Kontaktkette wurde bislang nicht festgestellt.

Die Impfung gegen Ebola. (Bild: Sebastien Kitsa Musayi)

Die US-Reisehinweise sind nicht verbindlich, können aber die Reiseplanung von Touristen und Geschäftsleuten beeinflussen. Auch Reiseveranstalter und Versicherungen orientieren sich daran. Für Kenia sind solche Warnungen besonders heikel: Der Safari- und Naturtourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes. In der benachbarten Demokratischen Republik Kongo grassiert ein schwerer Ebola-Ausbruch, bei dem seit Mitte Mai mindestens 9400 Infektionen und mehr als 4500 Todesfälle gemeldet wurden. (dpa)

 
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