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Timmy lebt «mit hoher Wahrscheinlichkeit» nicht mehr

Das deutsche Meeresmuseum geht davon aus, dass der Wal Timmy «mit hoher Wahrscheinlichkeit» nicht mehr lebt.
Der aus einer flachen Bucht vor Wismar geborgene Buckelwal wird in Richtung Nordsee transportiert. Der Meeressäuger hatte zuvor vier Wochen in der Bucht der Insel Poel festgesteckt. (Bild: Foto: Philip Dulian/dpa)

Buckelwal Timmy ist wohl tot. Davon gehen Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseum in Stralsund aus. In einer Medienmitteilung heisst es:

«Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befand und nach früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besass, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen und nicht mehr lebt.»

Der aus einer flachen Bucht vor Wismar geborgene Buckelwal wird in Richtung Nordsee transportiert. Der Meeressäuger hatte zuvor vier Wochen in der Bucht der Insel Poel festgesteckt. (Bild: Foto: Philip Dulian/dpa)

Der mehrfach an Ostsee-Küsten gestrandete Buckelwal wurde am Samstagmorgen im Meer ausgesetzt. Seither gab es keine Lebenszeichen des Tiers mehr. Der GPS-Sender liefere anders als geplant keine Ortsdaten.

Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang März erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen, zuletzt vor der Insel Poel. (watson.ch)

Artikel: http://www.vaterland.li/international/timmy-lebt-mit-hoher-wahrscheinlichkeit-nicht-mehr-art-728823

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