Sohn von Mango-Gründer festgenommen – Vater getötet?
Knapp eineinhalb Jahre nach dem Tod des Gründers des weltweit erfolgreichen spanischen Modekonzerns Mango, Isak Andic, ist dessen Sohn in dem Fall als Verdächtiger festgenommen worden. Jonathan Andic wurde in Barcelona in Gewahrsam genommen, wie der staatliche TV-Sender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten. Ein Sprecher der Polizei bestätigte die Festnahme auf Anfrage.

Isak Andic war am 14. Dezember 2024 bei einem Familienausflug im Montserrat-Gebirge circa 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona in den Tod gestürzt. Er war damals 71 Jahre alt. Zunächst war man von einem Unfall ausgegangen. Im weiteren Verlauf der Untersuchungen wurden jedoch Zweifel laut, der Gründer-Sohn geriet irgendwann in den Fokus der Ermittlungen.
Familie: Arbeiten eng mit den Behörden zusammen J
Jonathan Andic war nach bisherigen Erkenntnissen der katalanischen Polizei Mossos d'Esquadra die einzige Begleitperson, als der Mango-Gründer rund 150 Meter in die Tiefe stürzte. Dem 44-Jährigen werde nun Totschlag vorgeworfen, berichtete RTVE. Der Verdächtige solle noch am Dienstag dem Untersuchungsrichter in Barcelona vorgeführt werden. Dieser könnte Untersuchungshaft anordnen oder den Verdächtigen unter Auflagen freisetzen. Familienvertreter teilten der Nachrichtenagentur Europa Press mit, Jonathan Andic habe am Dienstagvormittag bereits eine erste Aussage gemacht. Wegen der Geheimhaltung des Verfahrens könne man keine weiteren Angaben machen, hiess es weiter. Man arbeite aber eng mit den Behörden zusammen. (RTVE)
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