­
­
­
­

So hat man Kreta noch nicht gesehen: Das Wetter spielt verrückt und das sind die Folgen für die griechischen Inseln

Wetter-Alarm in der Ägäis: Feuerwehr im Dauereinsatz, Flüge gestrichen, Fährbetrieb gestoppt – und der Himmel leuchtet plötzlich orangerot.
Am Strand von Heraklion. (Bild: Giorgos Gkratsos)

Schwere Unwetter haben in Griechenland grosse Schäden verursacht und mindestens einen Menschen getötet. Besonders betroffen waren die südliche Ägäis und die Region um Athen. Zu Starkregen und Orkanböen kommt auch eine starke Belastung der Luft mit Saharastaub, wie der griechische Rundfunk berichtet.

Am Strand von Heraklion. (Bild: Giorgos Gkratsos)

Auf Rhodos rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Auch Stromleitungen, Laternen und Boote wurden beschädigt. Der Zivilschutz rief Bewohner und Touristen per SMS auf, ihre Bewegungen einzuschränken. In einem Vorort von Athen kam es zu Überschwemmungen. Ein Mann kam ums Leben, nachdem ihn Wassermassen mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt hatten. Der Fährverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt. Mindestens zehn Flüge nach Rhodos wurden am Mittwoch gestrichen oder umgeleitet, inzwischen läuft der Luftverkehr wieder weitgehend normal.

Auf Kreta sowie den Kykladeninseln Santorini, Naxos und Mykonos brachten starke Südwinde Saharastaub. Dieser färbte den Himmel rot und schränkte die Sicht deutlich ein. Meteorologen erwarten weiterhin kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Für Kreta gilt eine erhöhte Unwetterwarnung. Eine Entspannung wird erst für Freitagabend erwartet. (dpa)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

28 Tote nach Starkregen und Erdrutschen in Afghanistan

In Afghanistan sterben 28 Menschen nach Starkregen. Der Regen hält weiter an und verschärft die humanitäre Lage im Land.
30.03.2026
AboUnwetter dürfte keine Probleme machen

Keine Warnung für Gebiet Liechtenstein

Anders als in Deutschland, der Schweiz und Österreich dürfte das Unwetter in Liechtenstein unproblematisch verlaufen.
01.06.2024
AboUmbruch

Die Alpen geraten unter Druck

In den Bergen steigen die Temperaturen doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Was das für Natur und Gesellschaft in Liechtenstein bedeutet.
10.11.2025

Wettbewerb

5x2 Tageskarten für die «SIGA 2026» zu gewinnen
SIGA 2026

Umfrage der Woche

Was ist Ihnen an Ostern am wichtigsten?
­
­