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Präsident von Kirgistan tritt zurück

Im Machtkampf in dem zentralasiatischen Land Kirgistan ist Präsident Sooronbaj Dscheenbekow zurückgetreten. "Ich halte nicht an der Macht fest", sagte er am Donnerstag in der Hauptstadt Bischkek. Er wolle nicht als Staatsoberhaupt in die Geschichte eingehen, das ein Blutvergiessen zugelassen und auf seine eigenen Bürger geschossen habe, sagte Dscheenbekow in einer von seinem Büro veröffentlichten Ansprache an seine Landsleute.
Die Demonstranten schwenken der kirgisischen Fahnen, während sie auf die Rede des kirgisischen Premierministers Schaparow vor dem Regierungsgebäude warten. In Kirgistan ist nach massiven Protesten der Oppositionelle Schaparow vom Parlament als neuer Regierungschef bestätigt worden. Foto: Vladimir Voronin/AP/dpa
Die Demonstranten schwenken der kirgisischen Fahnen, während sie auf die Rede des kirgisischen Premierministers Schaparow vor dem Regierungsgebäude warten. In Kirgistan ist nach massiven Protesten der Oppositionelle Schaparow vom Parlament als neuer Regierungschef bestätigt worden. Foto: Vladimir Voronin/AP/dpa
Der 61-Jährige war erst seit 2017 im Amt. Er hatte zuletzt zwar seinen Rückzug signalisiert, den Zeitpunkt aber offen gelassen.

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