­
­
­
­

Parmelin äussert sich im Video ++ Vermisste Schweizerin gerettet ++ China warnt vor neuem See

Eine verheerende Sturzflut in Nepal hat ganze Häuser unter den Schlammlawinen begraben. Es gibt Tote und Verletzte und zahlreiche Vermisste.
von Onlineredaktion

15:55 Uhr

Donnerstag, 27. August

Parmelin verspricht sofortige und langfristige Hilfe

Bundespräsident Guy Parmelin zeigt sich am Rande eines Medienanlasses betroffen von der Katastrophe im Himalaya. Die Situation der Menschen in Nepal und China sei «dramatisch», sagt er gegenüber «Schweiz heute». Bereits am Mittwoch habe das Aussendepartement die Lage analysiert, dringliche Massnahmen ergriffen und Mittel bereitgestellt.

Nun werde die Schweiz auch auf Ebene Bundespräsidium reagieren. «Jetzt geht es um Soforthilfe. Wir werden alles machen, was wir machen können, sofern Nepal uns darum bittet», sagt er. Danach gehe es darum, den Wiederaufbau voranzutreiben und den betroffenen Menschen eine Perspektive zu geben. Dafür brauche es wahrscheinlich internationale Unterstützung, etwa durch die Weltbank oder andere internationale Organisationen. (sbü.)

14:57 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Toten in Nepal nach Sturzflut auf über 350 gestiegen

Nach der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal ist die Zahl der Toten auf 359 gestiegen. Das teilte die nepalesische Polizei mit. Unterdessen berichtete die nationale Tourismusorganisation Nepal Tourism Board, dass 31 vermisste Ausländer gerettet worden seien. Darunter waren unter anderem zwei Italiener und eine Person aus der Schweiz. 667 Reisende aus Nepal und dem Ausland würden noch vermisst, hiess es weiter. Mit den 3 bestätigten Toten in China, wo die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong schwer getroffen hatte, liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer damit bei 362. Hunderte Menschen werden noch vermisst. (dpa)

14:37 Uhr

Donnerstag, 27. August

Welthungerhilfe: Sturzflut gefährdet Lebensgrundlage

Die Sturzflut gefährdet nach Angaben der Welthungerhilfe in vielen Fällen die Existenzen der Menschen in der abgelegenen Himalaya-Region Nepals. «Viele Familien in der Region leben als Selbstversorger: Wenn das Haus weg ist und die Ernte, dann ist die gesamte Existenz gefährdet. Diese Menschen haben kein anderes Einkommen ausser das, was sie anbauen», sagte die Programmleiterin der Welthungerhilfe in Nepal, Tabea Seiz, der Deutschen Presse-Agentur. Problematisch ist demnach auch, dass die Katastrophe mitten in die Monsunzeit fiel: Erst vergangene Woche hatten massive Regenfälle und Erdrutsche Menschenleben gefordert und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Am ehesten betroffen seien diejenigen Menschen, die ihre Häuser direkt am Fluss gebaut hätten sowie ältere Menschen. (dpa)

14:36 Uhr

Donnerstag, 27. August

Bergsteiger-Legende Messner: Leid in Nepal «herzzerreissend»

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hat sich zutiefst betroffen über die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China gezeigt. Der 81 Jahre alte Alpinist schrieb bei Instagram, das Leid in Nepal zu sehen, sei herzzerreissend. «Nepal ist ein Land, das so viele von uns mit Wärme, Freundlichkeit und einem herzlichen Namaste empfangen hat», schrieb er mit Blick auf den in der Region verbreiteten traditionellen Gruss. Seine Gedanken seien bei allen Betroffenen der Flutkatastrophe, bei den Familien, die Angehörige verloren haben, sowie bei denen, die noch immer auf eine Nachricht warten. «Wir sind bei euch», schrieb Messner in dem Post weiter. Messners Leben als Extrembergsteiger ist untrennbar mit den Bergen Nepals und dem Himalaya verbunden. (dpa)

14:28 Uhr

Donnerstag, 27. August

Person aus der Schweiz gerettet

Eine vermisste Person aus der Schweiz konnte gemäss den nepalesischen Behörden gerettet werden. Sie wurde zuvor als vermisst gemeldet. (watson.ch)

14:01 Uhr

Donnerstag, 27. August

EDA meldet: Vermisste ist Schweizerin

Das EDA teilt mit: Zu einer Schweizer Staatsangehörigen konnte bisher kein Kontakt hergestellt werden. Die Suche wurde eingeleitet. Die Schweizer Vertretung in Kathmandu steht mit den Behörden in Verbindung.

Bekannt ist dem EDA, dass rund 20 Schweizer Reisende im Gebiet registriert sind, zudem leben etwa 120 Auslandschweizer dort. Das EDA hat die Reisehinweise angepasst. Zudem stellt die Schweiz über die UNO rund eine Million US-Dollar für Trinkwasser, Unterkünfte, Nahrung, medizinische und psychosoziale Hilfe bereit. (has)

13:31 Uhr

Donnerstag, 27. August

Dalai Lama bestürzt über Flutkatastrophe in Nepal und China

Der Dalai Lama hat seine Bestürzung über die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China zum Ausdruck gebracht. Er bete für alle, die ihr Leben verloren hätten, und spreche den Hinterbliebenen sowie allen von dieser Tragödie Betroffenen sein Mitgefühl aus, teilte das Glaubensoberhaupt der Tibeter mit. Nach der Flutkatastrophe in Zentralnepal und dem Südwesten Tibets wurden Hunderte Menschen vermisst. «Da diese Region bereits in der Vergangenheit von Katastrophen heimgesucht wurde, sind dies sicherlich Anzeichen für eine tiefer liegende Ursache - sei es der Klimawandel oder andere Faktoren», hiess es in der Mitteilung weiter. Er hoffe, dass geeignete Folgemassnahmen ergriffen würden, damit sich solche Katastrophen nicht wiederholten, erklärte er.

Seit seiner Flucht ins Exil im Jahr 1959 lebt der 91-Jährige als staatenloser Tibeter in Indien, das er als seine zweite Heimat bezeichnet. China sieht Dalai Lama als Separatisten. Vielen gilt er noch immer als das personifizierte Symbol des tibetischen Widerstands gegen die chinesische Besetzung. (dpa)

13:04 Uhr

Donnerstag, 27. August

Nach Sturzflut: China warnt vor Risiko durch neuen See

Chinas Behörden befürchten nach der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Tibets und in Nepal mögliche weitere Fluten. Auf nepalesischer Seite habe sich an einer Flussmündung ein Stausee gebildet, berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Ministerium für Wasserressourcen, es bestehe das Risiko eines Dammbruchs. In dem neuen See hätten sich bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt, weitere drei Millionen Kubikmeter könnten hinzukommen. Der See sei auch schon übergelaufen, hiess es.

Im Staatsfernsehen liefen Aufnahmen aus der Luft, die den See zeigten. Dieser soll nahe dem von der Sturzflut dramatisch überspülten Grenzposten Gyirong, doch noch auf dem Gebiet Nepals liegen. Die Behörden überwachten die Lage weiter und führten Berechnungen durch, hiess es. Das erhöhte Risiko schliesst sich damit an die ohnehin schwierigen Rettungsarbeiten an. Die betroffene Gebirgsgegend entlang der dortigen Flüsse ist schwer zugänglich. Chinas Rettungsmannschaften waren zunächst nach der Flut nur aus der Luft oder mit langen Autofahren an den von Schlammmassen eingeschlossenen Grenzübergang Gyirong herangekommen. (dpa)

11:57 Uhr

Donnerstag, 27. August

Nepals Armee fliegt Überlebende aus Katastrophengebiet

Die nepalesische Armee hat nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet zwischen Nepal und China Hunderte Menschen aus dem betroffenen Gebiet ausgeflogen. Unter den 336 Menschen seien auch 45 Ausländer, teilte die Armee auf Facebook mit. Nach Informationen, die über 20 Ausländer vorlagen, waren 11 von ihnen aus Indien, 6 aus China, 2 aus den USA und 2 aus Italien, wie Armeesprecher Raja Ram Basnet der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Armee hatte die Menschen nach eigenen Angaben aus den Gebieten Timure, Dhunche und Mailung aus der Luft evakuiert. 4000 Soldaten seien darüber hinaus an den Such- und Rettungsmassnahmen beteiligt und leisteten notfallmedizinische Hilfe, hiess es weiter. (dpa)

11:56 Uhr

Donnerstag, 27. August

Sturzflut in Nepal: Helvetas entsendet Team ins Katastrophengebiet und bereitet Nothilfe vor

Nach der verheerenden Sturzflut im Norden Nepals bereitet Helvetas konkrete Nothilfemassnahmen für die betroffene Bevölkerung vor. Ein Team lokaler Mitarbeitender ist heute Morgen in das Katastrophengebiet aufgebrochen, um das Ausmass der Schäden abzuklären und die Hilfe vor Ort vorzubereiten. Gleichzeitig sammelt Helvetas in der Schweiz Spenden für die Unterstützung der betroffenen Menschen. (ots)

11:55 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Toten nach Sturzflut in Nepal und Tibet steigt auf über 270

Die verheerenden Sturzfluten nach einem Gletscherabbruch im Himalaya haben in Nepal und Tibet mindestens 273 Menschen das Leben gekostet. In Nepal kamen nach Angaben der Polizei mindestens 270 Menschen ums Leben, in der chinesischen Region Tibet 3, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Auf beiden Seiten der Grenze wurden mehr als 1300 Menschen vermisst. (dpa)

11:31 Uhr

Donnerstag, 27. August

Schweizer unter den Vermissten

Laut Tourismusbehörde ist auch ein Schweizer unter den Vermissten. (has)

11:30 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Vermissten im Himalaya steigt auf mehr als 1300

Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1300. (dpa)

06:15 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl Vermisster nach Himalaya-Flutwelle steigt dramatisch

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China ist die Zahl der Opfer und der Vermissten weiter angestiegen. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite mehr als verdoppelte sich auf 558 Menschen, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Am Vortag hatten die Behörden noch von insgesamt 265 Vermissten gesprochen. Die nepalesische Polizei gab die Zahl der Todesopfer mit 162 an, wie aus einem Beitrag auf der Plattform X hervorging.

Mehr als 40 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Von Hunderten Menschen fehlt allein auf nepalesischer Seite noch jede Spur. Chinas Staatsmedien meldeten bislang nur drei Todesopfer in dem betroffenen Kreis in Tibet. Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmass der Zerstörung nahe. Es war davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen würden.

Der Chef der nepalesischen Touristenpolizei, Bishow Raj Adhikari, sagte der Deutschen Presse-Agentur, derzeit seien mehr als 350 Touristen nicht erreichbar. Die Mehrheit der Vermissten seien Inder, zudem seien viele Menschen aus den USA und Grossbritannien darunter, erklärte Adhikari. Die Rettungskräfte in den Katastrophengebieten in Nepal und China suchten einen Tag nach dem Unglück weiter mit Hochdruck nach Verschütteten. (dpa)

05:44 Uhr

Donnerstag, 27. August

Mehr als 550 Menschen nach Sturzfluten in Tibet vermisst

Nach schweren Sturzfluten in einer Grenzregion zwischen Nepal und China werden Hunderte Menschen vermisst. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden allein in Tibet 558 Menschen vermisst. In Nepal meldete die Polizei am Donnerstagmorgen zudem mindestens 162 Tote. Die Fluten hatten in dem Gebiet plötzlich Gemeinden überrollt. Hunderte Touristen, Arbeiter und weitere Menschen werden vermisst. In einigen Gebieten kam der Reiseverkehr zum Erliegen. Drohnenaufnahmen zeigten zerstörte Strassen und Gebäude, die von tosendem, zementgrauem Wasser begraben wurden. (dpa)

05:00 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Vermissten in China nach Sturzflut steigt auf 558

In China ist die Zahl der Vermissten nach der verheerenden Sturzflut im Südwesten Tibets an der Grenze zu Nepal auf 558 gestiegen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen. (dpa)

04:39 Uhr

Donnerstag, 27. August

Polizei: Mindestens 162 Tote nach Sturzflut in Nepal

Die Zahl der Toten nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 162 gestiegen. Das berichtete die nepalesische Polizei in einem Beitrag auf der Online-Plattform X. 41 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Unklar blieb weiterhin das Schicksal Hunderter vermisster nepalesischer und ausländischer Touristen. Das Gebirge an der Grenze zwischen Zentralnepal und dem Südwesten Tibets gilt als beliebtes Wandergebiet. (dpa)

03:40 Uhr

Donnerstag, 27. August

Weitere Helfer reisen ins Flut-Katastrophengebiet in Tibet

Nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya an der Grenze zwischen China und Nepal sind weitere chinesische Rettungskräfte in das Katastrophengebiet im Südwesten Tibets aufgebrochen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, erreichte ein Flugzeug mit 111 Experten der Feuerwehr aus Sichuan und Peking den Flughafen in Tingri. Mit Autos würden sie von dort noch fünf bis sechs Stunden zum von der Flut überspülten Grenzübergang Gyirong benötigen, hiess es weiter. Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, erschwerten die grossen Schlammmassen in dem Gebiet den Zugang für grosse Fahrzeuge. Auf chinesischer Seite wurden bislang 3 Tote und 265 Vermisste gemeldet. (dpa)

02:15 Uhr

Donnerstag, 27. August

Mehr als 30 Australier nach Sturzflut in Nepal vermisst

Nach der gewaltigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China werden nach Informationen der Regierung in Canberra auch 34 Australier vermisst. «Nepal ist ein Entwicklungsland. Es verfügt nicht über die Ressourcen, die in Australien für ein solches Ereignis zur Verfügung stünden. Daher ist die Informationsbeschaffung schwierig», zitierten australische Medien Ministerpräsident Anthony Albanese. «Wir sprechen den von den schweren Überschwemmungen in Nepal und Tibet, China, Betroffenen unser tiefstes Mitgefühl aus», schrieb Albanese auf der Plattform X. «Australier in den betroffenen Gebieten sollten den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge leisten.» (dpa)

01:34 Uhr

Donnerstag, 27. August

USA unterstützen Opfer der Sturzflut in Nepal mit 500.000 Dollar

Mit Notunterkünften, frischem Wasser und anderen Hilfsgütern will die US-Regierung Betroffene der schweren Sturzflut in Nepal unterstützen. Insgesamt belaufe sich die Katastrophenhilfe auf 500.000 US-Dollar (rund 430.000 Euro), teilte das Aussenministerium mit. Ein Berater für Katastrophenhilfe sei in die Region entsandt worden, um den Hilfseinsatz zu unterstützen. «Die Vereinigten Staaten sprechen den Familien und Angehörigen derjenigen, die bei den verheerenden Sturzfluten im nepalesischen Bezirk Rasuwa ihr Leben verloren haben, ihr tiefstes Beileid aus», hiess es weiter. (dpa)

16:19 Uhr

Mittwoch, 26. August

Sturzflut in Nepal: Mehr als 150 Tote und Hunderte Vermisste

Eine heftige Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China hat zahlreiche Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit. China meldete für sich eine Zahl von mindestens drei Toten. Hunderte Menschen - darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten - werden vermisst. Was die Flutwelle auslöste, wird noch untersucht. (dpa)

Artikel: http://www.vaterland.li/international/news-ticker-nepal-aktuelle-news-und-entwicklungen-im-ticker-art-754481

Copyright © 2026 by Vaduzer Medienhaus
Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.

­
­