Gruppenvergewaltigung: New Yorks Gouverneurin ebnet Weg für Sonderermittlung
Hochul begründete den Schritt mit schwindendem Vertrauen in die zuständige Staatsanwaltschaft. Sie unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Verfügung, wonach die Behörde von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James die Ermittlungen übernehmen soll.

Hochul erklärte, neu veröffentlichte Informationen hätten «ernste Fragen» zur Untersuchung durch die Campuspolizei und zur Entscheidung des zuständigen Bezirksstaatsanwalts aufgeworfen, den Vorfall nicht strafrechtlich zu verfolgen. Dies habe ihr Vertrauen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in dessen Fähigkeit zur effektiven Ermittlung und strafrechtlichen Verfolgung des Falls beeinträchtigt.
Die Generalstaatsanwältin soll die Untersuchung beaufsichtigen und, falls dies gerechtfertigt ist, der Grand Jury Beweise vorlegen. Hochul erklärte, die junge Frau habe Anspruch darauf, dass alle Fakten geprüft und mögliche Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen würden. Die Studentin, die unter dem Pseudonym Jane Doe auftritt, wirft sieben Studenten vor, sie im Oktober 2024 im Haus der Studentenverbindung Chi Phi sexuell missbraucht zu haben. Zuvor sei sie nach eigenen Angaben zum Konsum von Ketamin, Marihuana und Alkohol gedrängt worden und schliesslich völlig handlungsunfähig gewesen. (dpa)
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