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Gefängnis-Luxus oder KI? Mette-Marits Sohn lacht im Pool

Nächste Woche wird das Urteil gegen Mette-Marits Sohn erwartet. Doch nun sorgt ein Foto aus dem Gefängnis für mächtig Wirbel.
Marius Borg Høiby (hinten rechts) ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (im pinken Kleid) aus einer früheren Beziehung. (Bild: Lise Aserud)

Mette-Marits Sohn, Marius Borg Høiby, plantscht im Gefängnishof lachend in einem aufblasbaren Pool. Dieses Foto zeigt das norwegische Klatschmagazin «Se og Hør» auf der Titelseite. Entstanden sei das Bild vor rund zwei Wochen. Geniesst Mette-Marits Sohn etwa besondere Privilegien?

Chefredaktor räumt Fehler ein

Zuvor klagte der 29-Jährige über schlechte Haftbedingungen, Einsamkeit und seine Sorge um seine lungenkranke Mutter: «Da drinnen zu sitzen, während Mama so krank ist, ist nicht auszuhalten.» Wie passt das Foto da ins Bild? Oder ist es gar nicht echt?

Viele Leser glaubten zunächst an ein KI-Bild. Denn wer genauer hinsah, bemerkte einige Fehler. Zu viele Finger, Zehen und Brustwarzen sowie eine verschwindende Hand. Das Magazin gab zu: Künstliche Intelligenz war tatsächlich im Spiel, denn das Foto sei nachträglich mit einem KI-Programm nachbearbeitet worden. «Um die Auflösung zu verbessern», wie «Se og Hør»-Chefredaktor Niklas Kokkinn-Thoresen erklärt.

Online entschuldigte er sich bei den Lesern, man habe sie nicht täuschen wollen: «Es handelt sich ursprünglich um ein echtes Foto von Marius in einem Pool im Gefängnis. Die Qualität war jedoch schlecht, und hier passierte das Unglück.»

Marius Borg Høiby (hinten rechts) ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (im pinken Kleid) aus einer früheren Beziehung. (Bild: Lise Aserud)

Gefängnisleiter klärt auf

Marius lachte also tatsächlich im Pool. Den Grund erklärt Gefängnisleiter Nils Leyell Finstad: Die Situation sei aktuell sehr speziell, weil das Osloer Gefängnis demnächst abgerissen werde und die meisten Gefangenen bereits verlegt worden seien. Nur sechs seien noch vor Ort, und diese hätten mehr Freiraum als sonst: «Wir haben Aktivitäten im Freien, Yoga im Freien, doppelte Besuchszeit, doppelte Telefonzeit. Und ja, wir haben auch ein Schwimmbecken.» Das Foto von Høiby zeige aber nicht den normalen Alltag, sondern «dass wir die Situation dank Humor überleben».

Derzeit klärt ein Gericht, ob der 29-Jährige früher entlassen wird, um seine Mutter zu besuchen. Diese ist wegen ihres verschlechterten Gesundheitszustands nun auf der Warteliste für eine Lungentransplantation.

Mette-Marits Sohn ist seit Februar in Untersuchungshaft. Er ist in insgesamt 40 Punkten angeklagt, unter anderem auch wegen Vergewaltigung. Das Urteil wird am kommenden Montag erwartet.

 
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