Libanons Premier schlägt Neuwahlen vor - Gewalt bei Protesten

Als Reaktion auf die verheerende Explosion im Hafen von Beirut will der libanesische Regierungschef Hassan Diab seinem Kabinett vorgezogenen Neuwahlen vorschlagen. Ein entsprechendes Gesetz wolle er in einer Sitzung am Montag vorlegen, sagte Diab am Samstag in einer Fernsehansprache. Damit reagierte er auf den massiven Druck auf die Regierung, die von vielen Libanesen für die Detonation verantwortlich gemacht wird. Einen möglichen Termin nannte er nicht.
ARCHIV - Hassan Diab (r), Ministerpräsident des Libanon, auf einem Archivfoto aus dem Januar. Foto: Stringer/dpa
ARCHIV - Hassan Diab (r), Ministerpräsident des Libanon, auf einem Archivfoto aus dem Januar. Foto: Stringer/dpa
Im Zentrum Beiruts wurden bei heftigen Zusammenstössen zwischen Sicherheitskräften mehr als 170 Menschen verletzt.

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