Iran nimmt mehr als 40 Passagierflugzeuge aus dem Betrieb
Iran hat wegen Sicherheitsbedenken 41 Passagierflugzeuge aus dem Verkehr gezogen. «Nach den Informationen, die uns vorliegen, haben auch die Sicherheitsbehörden die iranische zivile Luftfahrtbehörde vor dem hohen Risiko beim Betrieb dieser Flugzeuge gewarnt», zitierte die Nachrichtenagentur Khaneh Mellat die Abgeordnete Sara Fallah. Demnach geht es um mögliche Mängel an den Triebwerken der Maschinen des Herstellers McDonnell Douglas.
Fallah, die der Kommission für nationale Sicherheit im Parlament angehört, übte Kritik an den heimischen Fluggesellschaften. «Leider ist die Sichtweise einiger dieser Unternehmen vollständig kommerziell und wirtschaftlich geprägt», sagte sie. Es sei inakzeptabel, dass die Airlines die hohen Preise für Ersatzteile als Vorwand anführten. «Letztendlich ist uns das Leben der Menschen wichtiger.»
Sanktionen erschweren Wartung und Instandsetzung
Iranische Fluggesellschaften haben seit Jahren einen schlechten Ruf. Grund dafür sind die harten internationalen Sanktionen, die die Wartung von Flugzeugen und die Beschaffung von Ersatzteilen erschweren.
Die US-Regierung hatte jüngst neue und umfassendere Sanktionen gegen den iranischen Luftfahrtsektor verhängt. Sie sind Teil des Wirtschaftskriegs, den Washington gegen Teheran führt. US-Finanzminister Scott Bessent drohte im September Ländern mit dem Ausschluss aus dem US-Dollarsystem, sollten sie iranische Airlines mit Treibstoff versorgen, Landedienste bereitstellen oder Tickets für sie verkaufen. Viele internationale Verbindungen wurden eingestellt. (dpa)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.