Das Hantavirus grassiert: Alle News im Ticker
20:41 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Flugzeug bringt Passagiere von Schiff mit Hantavirus nach Amsterdam
Ein Flugzeug hat nach dem Ausbruch des Hantavirus an Bord eines Kreuzfahrtschiffes drei Passagiere in die Niederlande gebracht. Die Maschine landete am Mittwoch auf dem Flughafen Amsterdam, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO mitteilte. Es handle sich um zwei Infizierte und einen Verdachtsfall, hiess es. Die Passagiere sollten in Krankenhäuser gebracht werden.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO hat es an Bord des Kreuzfahrtschiffes «Hondius» acht Krankheitsfälle gegeben, von denen fünf durch Labortests bestätigt worden sind. Etwa 150 Passagiere sind in ihren Kabinen an Bord des niederländischen Schiffes isoliert. Nach offiziellen Angaben zeigen die Menschen an Bord keine Symptome. (dpa)
20:02 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Rätselhafte Infektionen auf Kreuzfahrt – was steckt hinter dem Hantavirus?
Nach einem Krankheitsausbruch auf der MS Hondius mit mehreren Todesfällen bestätigt das BAG einen Fall in der Schweiz. Experten ordnen ein, wie gefährlich das Virus ist und ob eine Ansteckung von Mensch zu Mensch droht.
17:15 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
WHO: Drei Passagiere mit Hantavirus-Verdacht von Schiff geholt
Drei Passagiere mit Hantavirus-Verdacht sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Kreuzfahrtschiff «Hondius» vor der Küste von Kap Verde evakuiert worden. Sie seien auf dem Weg in die Niederlande, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch mit.
Die WHO beobachte in Absprache mit den Betreibern des unter niederländischer Flagge fahrenden Schiffs engmaschig den Gesundheitszustand von Passagieren und Crew. «In diesem Stadium bleibt das allgemeine Risiko für die öffentliche Gesundheit gering», schrieb Tedros auf der Plattform X.
Ein niederländisches Krankenhaus bestätigte, dass es einen der drei Patienten aufnehmen werde. Eine der Personen sollte nach der Ankunft in den Niederlanden für eine vorsorgliche medizinische Abklärung nach Düsseldorf gebracht werden. (dpa)
16:20 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
WHO sucht 82 Flugpassagiere
Bisher hat das Hantavirus, das auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius ausgebrochen ist, drei Tote gefordert. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Person aus Deutschland. Die Niederländerin war am 25. April von St.Helena nach Südafrika geflogen. Im Spital starb sie schliesslich an den Folgen des Virus, nachdem bereits ihr Mann verstorben war.
Im Flugzeug, das die Frau nach Südafrika gebracht hatte, sassen weitere Passagiere. Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet nun, dass es dabei zu weiteren Ansteckungen gekommen sein könnte. Sie versucht nun, so schnell wie möglich die 82 Passagiere aufzuspüren.
Konkret soll es sich um den Flug 4Z132 der Fluggesellschaft Airlink handeln. Die Embraer 190 flog um 14.40 Uhr am 25. April in St.Helena los und kam um 20.31 Uhr Lokalzeit in Johannesburg an. Die Suche nach den betroffenen Passagieren sei eingeleitet worden, meldet die WHO.
Eigentlich ist eine Übertragung des Hantavirus von Mensch zu Mensch ungewöhnlich. Trotzdem geht die Weltgesundheitsorganisation mittlerweile davon aus, dass es an Bord der MV Hondius zu einer ebensolchen Übertragung gekommen ist. (watson, vro)
16:17 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Ein Schweizer spricht über die Infektion mit dem Virus
Nach den Infektionen auf einem Kreuzfahrtschiff wird viel über das Virus gesprochen und geschrieben. Doch wie verläuft eine Infektion?
16:16 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Eine Person aus der Schweiz infiziert
Auf dem Schiff hat sich auch eine Person aus der Schweiz befunden, die sich mit dem Virus angesteckt hat. Sie wird aktuell im Unispital Zürich behandelt. Das hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt gegeben.

Nach aktuellem Kenntnisstand des BAG und der Reederei befanden sich keine weiteren Schweizer Staatsangehörigen auf dem Schiff.
16:15 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Hantavirus-Schiff darf auf Kanarischen Inseln anlegen
Spanien hat dem von Hantavirus-Fällen betroffenen Kreuzfahrtschiff «Hondius» das Anlaufen eines Hafens auf den Kanarischen Inseln erlaubt.
Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU getroffen worden. Das betroffene Kreuzfahrtschiff mit knapp 150 Menschen an Bord war vom Süden Argentiniens aufgebrochen und ankert derzeit vor Kap Verde.
Unter den offenbar sieben Erkrankten soll sich auch ein Arzt befinden. Kap Verde könne den Einsatz nicht durchführen, weil es keine Kapazitäten habe, hiess es.
Die Kanarischen Inseln seien deshalb der nächstgelegene Ort mit den notwendigen Kapazitäten. Spanien habe eine moralische und rechtliche Verpflichtung, diesen Menschen zu helfen; darunter seien auch mehrere spanische Staatsbürger. (dpa)
16:14 Uhr
Mittwoch, 6. Mai
Hantavirus ausgebrochen
Auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» ist es zu einem Ausbruch des Hantavirus mit mehreren Todesfällen gekommen. Dies ist jüngst bekannt geworden. Deshalb haben wir uns entschieden, einen Newsblog zu diesem Thema aufzusetzen. Hier finden Sie alle Neuigkeiten zum Thema in Kurzform.
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