Mette-Marit hat eine neue Lunge erhalten
Unerwartete Nachrichten aus dem norwegischen Königshaus: «Die Kronprinzessin hat sich im Nationalkrankenhaus in Oslo einer erfolgreichen Lungentransplantation unterzogen.» Erst Anfang Juni wurde bekannt gegeben, dass Mette-Marit auf der Liste für eine Transplantation steht. Laut Oberarzt Are Holm hatte sich die Lungenfibrose der Kronprinzessin sehr verschlechtert: «Die Situation ist ernst. Nach einer allgemeinen medizinischen Begutachtung wurde sie nun auf die Liste der Personen gesetzt, die so bald wie möglich eine Transplantation erhalten werden.»
Nun gibt es offenbar Grund zum Aufatmen. Die Transplantation wurde im Rikshospitalet in Oslo bereits durchgeführt – und war erfolgreich, wie es im Statement weiter heisst: «Wir sind sehr glücklich, dass bisher alles gut gelaufen ist. Wie alle anderen Transplantationsempfänger wird die Kronprinzessin noch mehrere Wochen im Spital bleiben.» Nach ihrer Entlassung soll es das nächste Update geben.
Darum werden nur wenige Details bekannt gegeben
Wann genau die Operation stattgefunden hat, ist nicht bekannt. Das ist nicht ungewöhnlich und hat juristische Gründe, damit keine Verbindung zwischen Spender und Empfänger hergestellt werden kann. Doch dass Kronprinz Haakon schon am vergangenen Freitag Termine abgesagt hat, könnte darauf hindeuten, dass sie bereits letzte Woche stattfand. Laut Mitteilung wird der Kronprinz sein Programm anpassen, um bei der Kronprinzessin sein zu können.

Das königliche Ehepaar lässt im Statement seinen Dank für die Unterstützung und Rücksicht aus dem Volk ausrichten.
Bereits 2018 wurde bekannt, dass Kronprinzessin Mette-Marit an Lungenfibrose leidet. Bei der schweren chronischen Krankheit kann nur eine Transplantation helfen. Im Dezember hatte der Hof mitgeteilt, dass sich die Krankheit verschlimmert hat, im April zeigte sich die 52-Jährige erstmals mit Sauerstoffgerät bei einem offiziellen Anlass.
Auch die Reaktion ihrer Kinder zeigte den Ernst der Lage. Ihre Tochter, Prinzessin Ingrid Alexandra, unterbrach ihr Studium in Australien, um bei ihrer Mutter zu sein. Auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby versuchte mehrmals, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden: «Da drinnen zu sitzen, während Mama so krank ist, ist nicht auszuhalten.» Nach seiner Verurteilung stellte er erneut einen Antrag, der abermals abgewiesen wurde.
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