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Zusammenstoss zweier Züge: Ein Toter, viele weitere schwer verletzt

Nördlich von London stossen zwei Züge mitten in der Rush Hour aufeinander. Ein Mensch stirbt, fast 100 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Etliche Rettungswagen sind im Einsatz.
Mitten in der Rush-Hour stossen nördlich von London zwei Züge ineinander. (Bild: Foto: AP/Jamie Lashmar)

Bei einem Zusammenstoss von zwei Zügen nördlich von London ist ein Mensch ums Leben gekommen. 89 Menschen wurden verletzt, 33 davon schwer bis sehr schwer, wie die Rettungsdienste mitteilten. Mehr als 20 Rettungswagen sowie sechs Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Angaben der Gewerkschaft RMT zufolge handelt es sich bei dem Toten um den Zugführer von einem der Züge.

Premierminister Keir Starmer dankte den Rettungskräften. Die Lage sei zutiefst besorgniserregend, schrieb er auf der Plattform X. Zu dem Unglück kam es um 17.15 Ortszeit in Elstow bei Bedford. Auf Bildern in britischen Medien waren die beschädigten Züge zu sehen, die aufeinander aufgefahren zu sein schienen. In sozialen Medien kursierten Berichte, wonach es sich nicht um einen Frontalzusammenstoss handelte.

Fahrgäste berichteten der Nachrichtenagentur PA zufolge, dass Menschen bei dem Aufprall gegen Sitze geschleudert worden seien. Es sei Rauch zu sehen gewesen. Menschen «weinten und schrien», sagte demnach ein Passagier.

Verkehrsministerin Heidi Alexander zeigte sich tief besorgt. Ihrem Post auf X zufolge handelte es sich um zwei Passagierzüge der Gesellschaft East Midlands Railway. Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen. Laut dem Bahnbetreiber Thameslink wurden alle Strecken zwischen Bedford und Luton gesperrt. (dpa)

 
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