Drohne im Luftraum von Nato-Staat Bulgarien, Leipzig setzt Wachposten ein
Im Luftraum des Nato- und EU-Mitgliedstaates Bulgarien ist eine Drohne eingedrungen. Das Flugobjekt sei auf bulgarischem Staatsgebiet in einer Entfernung von 100 Metern von der rumänischen Grenze explodiert, sagte Ministerpräsident Rumen Radew nach einer Sitzung des Sicherheitsrates bei der Regierung in Sofia. Die Drohne hatte demnach eine Grossmenge Sprengstoff.

Teams der bulgarischen Grenzpolizei und des Verteidigungsministeriums des Landes seien dabei, die Herkunft der Drohne festzustellen, sagte Radew weiter. Es gebe keine Verletzten und auch keine Sachschäden.
Leipzig: Neuer Wachposten am Flughafen
Auch in Leipzig gab es vor ein paar Tagen einen Vorfall mit einer Drohne. Nach dem Vorfall hat die Polizei einen Posten mit speziellem Radar eingerichtet. Die Technik wurde auf der Besucherplattform des alten Towers installiert, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Für Details war die Bundespolizei am Samstag nicht zu erreichen.
Laut dem Nachrichtenportal «Tag24» handelt es sich um ein EchoShield-Radarsystem, das anfliegende Drohnen auf grössere Distanzen erkennen und ihre Flugbahnen verfolgen kann. Auf dem Flughafen war vor wenigen Tagen in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert - möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. (dpa)
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