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Das Ergebnis von Timmys DNA-Analyse ist da: Das sagt Tierärztin Tönnies

Nachdem Buckelwal Timmy gestrandet war, wurde ihm DNA abgenommen. Ebenso von dem Kadaver, der in Dänemark angeschwemmt worden war. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse der Analyse vorgestellt.
Vor Schaulustigen und Medienschaffenden wurde das Tier auseinandergeschnitten – nun sind die Ergebnisse der DNA-Analyse da. (Bild: sc/news5)

Tierärztin Kirsten Tönnies, die Timmy während der Rettungsaktion begleitet hatte, stellte am Mittwochnachmittag das Ergebnis der DNA-Analyse vor. Die eigentlichen Experten hätten nicht öffentlich auftreten wollen, aus Angst um ihre Reputation, so Tönnies.

Vor Schaulustigen und Medienschaffenden wurde das Tier auseinandergeschnitten – nun sind die Ergebnisse der DNA-Analyse da. (Bild: sc/news5)

Zunächst erklärte sie, dass sie selbst eine Probe entnommen hatte, als Timmy auf dem Weg Richtung Nordsee war. Dieses Material sei jedoch nicht bei der Analyse verwendet worden. Stattdessen sei ein Stück analysiert worden, das ohne ihr Beisein entnommen worden war. Es soll sich um ein Stück gehandelt haben, das bei der Anbringung des Senders herausgeschnitten worden war.

Eine weitere Probe wurde «von Team Hope» bei der Insel Anholt entnommen, wo der Kadaver des Buckelwals angeschwemmt worden war. Es gebe jedoch zahlreiche Proben, erklärte Tönnies. So viele, dass nach wie vor genügend Material vorhanden sei. Die Analyse, deren Ergebnisse nun vorgestellt wurden, sei in China durchgeführt worden.

Tönnies betonte, dass beide Proben auf ein weibliches Tier hinweisen würden, die Ergebnisse jedoch auch deutliche Unterschiede aufzeigten. So grosse, dass es sich eigentlich nicht einmal um dieselbe Tierart handeln könne. Mit anderen Worten: Die Proben, die in der Barge entnommen worden waren, stimmen nicht mit jenen überein, die vom toten Wal stammen.

Die Proben dürften demnach verunreinigt sein, könnte man annehmen. Tönnies betont allerdings, dass die Qualität der Proben gut gewesen sei, das habe auch das Labor bestätigt. Gleichzeitig erklärt sie später, dass eine Probe wegen zu vieler Bakterien nochmals habe gereinigt werden müssen. Die Proben sollen nun jedem, «der sich damit auskennt», zur Verfügung gestellt werden für weitere Analysen. So hofft man, die Diskrepanz doch noch aufklären zu können. (vro/watson)

 
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