Schluss nach drei Jahren: Beatrice Egli beendet TV-Show
Die ARD passt ihr Unterhaltungsprogramm weiter an und wird keine weiteren Ausgaben der Sendung «Die Beatrice Egli Show» produzieren. Die Schweizer Schlagersängerin und Moderatorin werde im Herbst auf Tour gehen und sich danach auf neue Projekte konzentrieren, teilte der SWR in Baden-Baden auf Anfrage mit. Erst vor rund drei Wochen hatte die ARD angekündigt, die Schlagersendung «Immer wieder sonntags» abzusetzen.
In einem bei Instagram veröffentlichten Video kündigte die 37-Jährige an: «Es gibt viel Neues.» Die Fans erwarte ein «aufregendes, stylisches, cooles neues Jahr». Der SWR zitierte sie mit den Worten: «Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist». Es gebe neue Geschichten in ihrem Leben, die sie mit ihren Fans teilen wolle.

Die Sendung beschreibt die ARD in ihrer Mediathek als «eine Show mit Musik, Unterhaltung und Talks mit Tiefgang». In den vergangenen Jahren waren allerhand namhafte Sängerinnen und Sänger aus dem deutschsprachigen Schlagergeschäft aufgetreten, darunter Andrea Berg, Roland Kaiser, Melissa Naschenweng oder DJ Ötzi. Auch Popstars wie Sarah Engels, Luca Hänni oder die Söhne Mannheims standen auf der Bühne.
Show lief auch in der Schweiz
Seit April 2022 wurden acht Sendungen produziert – zwei pro Jahr. Alle Ausgaben liefen auch im Schweizer Fernsehen SRF. Die ersten beiden wurden zunächst nur von SWR, MDR und SRF ausgestrahlt, danach liefen die Shows auch in der ARD zur Primetime. Die letzte Sendung lief am 20. Dezember 2025 bei der ARD und wurde von knapp drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland gesehen, der Marktanteil lag bei knapp 14 Prozent. Die Ausgabe an Ostern 2025 sahen in Deutschland dagegen nur 2,1 Millionen Leute, bei einem Marktanteil von 10,5 Prozent.
Die Absetzung von «Immer wieder sonntags» hatte die ARD kürzlich mit Sparmassnahmen begründet. Das Geld solle einerseits eingespart und andererseits in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate investiert werden. Zudem wollen sich ARD und SWR auf ein jüngeres und neueres Publikum fokussieren, hiess es. (dpa)
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