Thailand kämpft weiter mit Fluten: Flughäfen und Strassen bleiben beeinträchtigt – Pegel steigt
Bei den verheerenden Überschwemmungen in weiten Teilen Thailands sind bereits mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind laut Katastrophenschutz mittlerweile mehr als 2,6 Millionen Menschen in 29 Provinzen und der Hauptstadt Bangkok von den Fluten betroffen. Zahlreiche Strassen und Wohngebiete standen weiter unter Wasser, nachdem es in der vergangenen Woche und am Wochenende tagelang heftig geregnet hatte.
Obwohl die Niederschläge in Bangkok und vielen anderen Landesteilen inzwischen nachgelassen haben, bleibt die Hochwasserlage angespannt. Zumindest in der Hauptstadt könnte sich die Situation aber nach Einschätzung der Behörden innerhalb von zwei bis drei Tagen normalisieren, sofern es nicht erneut stark regnet.
Pegel steigen weiter
In vielen Gebieten ist die Gefahr jedoch noch nicht gebannt: Grosse Wassermengen aus den höher gelegenen Regionen fliessen noch flussabwärts und erreichen die tiefer gelegenen Gebiete erst mit Verzögerung. Die Folge: Die Pegel steigen weiter. Gleichzeitig sorgt die derzeit hohe Flut dafür, dass die Flüsse ihr Wasser schlechter ins Meer abgeben können.
Auch der Flugverkehr am Hauptflughafen Suvarnabhumi ist weiter beeinträchtigt. Die Folgen der Überschwemmungen sorgen vor allem für Probleme bei der Bodenabfertigung. Viele Beschäftigte konnten wegen überfluteter Strassen nicht zur Arbeit kommen. Allein bei Thai Airways warteten zuletzt noch rund 5600 Gepäckstücke auf die Bearbeitung.
Die Fluggesellschaft hat auch zahlreiche Flüge gestrichen – unter anderem nach Deutschland. Die Abflüge von Bangkok wurden vorübergehend deutlich reduziert, andere Maschinen starteten mit Verspätung. (dpa)
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