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Kuh «Kenia» neue Miss Liechtenstein

Der Gampriner Braunviehzüchter Anton Marxer konnte sich freuen: Am Eschner Bremimart holten seine Kühe gleich alle drei Titel.

Eschen. – Auch der Vorsteher von Gamprin, Donath Oehri, der mit drei seiner Unterländer Vorsteherkollegen und sehr viel Publikum die Vorführungen im Ring verfolgte, freute sich über den Gampriner Triumph. Alle drei Titel bei den Kühen und auch noch der Sieg beim Schülerwettbewerb, das ist schon allerhand. Wie schon im Vorjahr holte sich die Kuh Kenia den Titel Miss Unterland. Und heuer legte sie noch einen drauf: Sie wurde auch Miss Liechtenstein und verwies damit Priska – die Miss Steg und Miss Oberland – auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Eschnerin Bessi von Heini Hoop. Und weil aller guten Dinge drei sind, gewann Anton Marxer auch noch den dritten Bewerb. Seine Kuh Betsy wurde als die Kuh mit dem schönsten Euter ausgezeichnet. Sie stellte sich vor die beiden Ruggellerinnen Valerie von Anton Büchel und Maja von Luis Kind. Bei der Wahl der Miss Unterland wurde Bessi Zweite und Carola von Anton Büchel wurde Dritte. Aufgeführt wurden 255 Kühe und 36 Rinder der Braunviehrasse und 40 Tiere anderer Rassen. Die Vorführungen der Kühe und Rinder im Ring stiessen auf grosses Interesse. Der Bremimart ist ein Aushängeschild der Unterländer Landwirtschaft. Aber auch andere Tiere fanden die verdiente Beachtung. Hundert Schafe der Eschner Züchter Heini Hoop und Martin Meier zeigten sich von ihrer besten Seite. Neben den Schafen stellten sich auch fünf Geissen und elf Böcke von acht Züchtern dem Preisrichter. Als «Bock des Jahres» wurde der gemsfarbige Moritz von Thomas Kranz in Nendeln gewählt. Ferdi Frick aus Vaduz hält Bündner Strahlenziegen. Seine Geiss Fiora wurde Miss Liechtenstein. Auch Saanenziegen waren auf dem Schauplatz. Und da waren im Festzeit auch noch die Kaninchen, die nicht nur von sehr vielen Kindern gestreichelt wurden, sondern auch die Erwachsenen freuten.
 

Äpfel und Most
 

Der Eschner Bremimart wird vom Verein Unterländer Prämienmarkt organisiert, dessen Präsident Heini Hoop ist. Er wird von seiner Tochter Renate unterstützt. Renate Hoop organisiert hauptsächlich das Nebenprogramm. Und das stand unter dem Motto «Äpfel und Most». Da wurden von Eva Körbiz vom Verein Hortus alte Obstsorten präsentiert und Annelies Gerner von der Mosterei Gerner zeigte an ihrem Stand, wie der Süssmost entsteht. Die Kinder konnten die Äpfel selbst pressen und das Produkt auch gleich probieren. Um die Äpfel drehte sich auch das Memory-Spiel der Unterländer 5. Schulklassen. Sieger wurden die Gampriner unter der Leitung von Lehrerin Rosmarie Lorenz. Erwähnt sei auch noch der Bauernmarkt mit 14 Ständen und die vorzügliche Festwirtschaft, die erstmals vom Verein der Liechtensteiner Bäuerinnen betreut wurde. (bh)

10. Okt 2010 / 19:02
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