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Landesfürst: Eher nicht an der Olma auftreten

Liechtenstein sollte eher nicht als Gastland an der Olma 2016 teilnehmen, «weil wir sparen müssen», sagte Fürst Hans-Adam II. am Freitag im «Vaterland»-Gespräch am Rande des offiziellen Staatsaktes zum Staatsfeiertag. Zudem spiele die liechtensteinische Landwirtschaft keine so grosse Rolle mehr wie früher.

Vaduz. ? Aufgrund der aktuellen Diskussion über den von der Regierung angestrebten Gastauftritt Liechtensteins an der Olma 2016 wollte das «Vaterland» vom Landesfürsten wissen, ob eine solche Teilnahme nicht doch eine Million Franken wert wäre? Dazu erklärte das Liechtensteiner Staatsoberhaupt im «Vaterland»-Interview: «Ich bin der Meinung, dass man eher nicht als Gastland an der Olma teilnehmen sollte, weil wir sparen müssen. Ich glaube, Sparen hat jetzt Priorität. Wir haben ja keine eigene Notendruckerei, sodass wir da Banknoten drucken können.»

Sparen hat Vorrang

Man müsse jetzt schauen, dass Liechtenstein ein ausgeglichenes Budget habe. Weiter führte Fürst Hans-Adam II. dazu aus: «Gott sei dank haben wir Reserven auf Staats- und Gemeindeebene, aber ich glaube, jetzt ist die Priorität beim Sparen. Die Olma war für uns wichtig, als unsere Wirtschaft noch sehr von der Landwirtschaft geprägt war. Heute spielt bei uns die Landwirtschaft wirtschaftlich kaum mehr eine Rolle. Da kann man sicher wieder andere Prioritäten setzen, als eine Landwirtschaftsausstellung zu beschicken.» (güf)
 

16. Aug 2014 / 09:00
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