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Die wahren Heldinnen des Frauenstimmrechts

Am 1. Juli vor 30 Jahren war ein Freudentag, nicht nur für die Frauen in Liechtenstein, sondern vor allem für die Demokratie. Nach einem fast 20-jährigen Hin und Her sagten die Männer im dritten Anlauf Ja zum Frauenstimmrecht. Der Kampf um gleiche Rechte geht aber weiter.

Vaduz. - Die Erleichterung war gross. Knapp zwar, aber Liechtensteins Männer hatten mit 2370 Jastimmen zu 2251 Nein-stimmen dem Frauenstimmrecht auf Landesebene endlich zugestimmt. Die Befürworterinnen und Befürworter des Frauenstimmrechts, die Kämpferinnen und Kämpfer für ein wichtiges Menschenrecht, versammelten sich vor 30 Jahren vor dem Regierungsgebäude in Vaduz und feierten.

Vier Gemeinden lehnten ab

Es war eine kleine, leise Feier mit Sekt und lachenden Gesichtern. Es gibt kaum Fotos von diesem historischen Moment. Für die Presse war es wohl zu wenig spektakulär, ganz ohne Dankestransparente oder Dankesfähnchen, ganz ohne Freudentaumel und Lobgesänge. Was nicht verwunderlich war, denn zu ernüchternd war das knappe Ergebnis. Enttäuschend die Tatsache, dass in Balzers, Triesen und Triesenberg sowie in Mauren die Frauenstimmrechts-Gegner klar die Oberhand behielten. Peinlich genug, dass Liechtenstein das letzte Land Europas war, welches das Frauenstimmrecht eingeführt hat ? 13 Jahre nach der Schweiz. (jak)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Dienstag.

30. Jun 2014 / 23:02
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