• Smart Home Control
    Smart Home mit Touch Panel an der Wand.  (iStock)

«Unser Eigenheim wird smart»

Nachdem der Rohbau erstellt worden und der Innenausbau schon recht vorangekommen ist, ist es nun an der Zeit, aus unserem fiktiven Einfamilienhaus ein Smart Home zu kreieren. Doch beim Thema Smart Home gehen die Vorstellungen und Bedürfnisse je nach Bauherr und Eigentümer auseinander. Wir entscheiden uns für eine in unser Budget passende Variante. Im Folgenden zeigen wir auf, wie man zu einem intelligenten Haus kommt und was es alles kann.
Von Lars Beck. 

Was ist eigentlich ein Smart Home? Und was kann mein Haus, wenn es einmal «smart» ist? Diese Frage stellt sich uns gleich, nachdem wir ein erstes Beratungsgespräch bei Mega Solutions in Vaduz haben. Daniel Meier, Geschäftsführer, erklärt, dass das Spektrum sehr gross ist. Wollen wir nur ein Touch-Panel für Beleuchtung und Storen oder soll unser Haus auch ein Home Cinema haben, die Klimatisierung reguliert und Anwesenheit simuliert werden?
Eins wird schnell klar, wenn wir die Funktionen des Smart Homes im Neubau einbauen lassen, ist es kostengünstiger, da an der bestehenden Bausubstanz die Leitungen nachgerüstet werden müssen und das mitunter teurer wird. Es kommt jedoch immer auf das Budget und die Bedürfnisse der Bauherren an. Ab einem Preis von 60 000 Franken bekommt man schon ein sehr gutes Smart Home. «Wird die kostengünstigere Variante gewählt, ist man mit dem System von Loxone bestens beraten», erklärt Meier. Die Luxusvariante heisst KNX und ist derzeit das kompletteste System am Markt. «Mit dem Smart Home kann man das Haus von aussen steuern, Anwesenheit simulieren, das Haus mit den Storen automatisch beschatten, Lichtstimmung schaffen, Musik und Radio steuern», führt Meier weiter aus. «Ein Smart Home zu haben ist nicht nur ein gewisser Mehrwert für die Bewohner, sondern sorgt auch für einen besonderen Komfort in den eigenen vier Wänden», ergänzt Christoph Galbier, ebenfalls Geschäftsführer der Mega Solutions. Die Bewohner sollen nichts von der Technik im Hintergrund sehen, es soll wartungsfrei sein und das Leben im Haus so angenehm wie möglich machen. 

Mit Smartphone oder iPad steuern
Sobald wir Heizung, Lüftung, Storen und alle weiteren Gerätschaften an unser System angeschlossen haben, können wir das Haus steuern. Dafür verwenden wir das Smartphone oder Tablet. Aber auch über Touch-screens, die an einer Wand angebracht werden, kann das Haus gesteuert und überwacht werden. Loxone bietet mit seinem Schalter ein System, das einfach zu bedienen ist. «Es gibt zwar noch einige Vorurteile gegen dieses System, dass es zum Beispiel kompliziert zu bedienen sei, was aber nicht stimmt». Bei Mega Solutions bekommen Kunden eine gute Planung, eine gute Beratung und schliesslich eine gute Umsetzung des Smart Homes.

Das Haus bekommt von jetzt an von uns Befehle und dabei lernt es gleichzeitig. Ein Smart Home nimmt uns Arbeit ab und lässt mehr Freiheit zu. Sollten wir einen Termin haben und noch Wäsche waschen müssen, können wir die Waschmaschine beladen und parat machen, bevor wir das Haus verlassen. Sobald wir den Waschgang starten möchten, steuern wir die Maschine via Smartphone. So wie das Haus Befehle erhält, lernt es auch, wann wir anwesend sind und wann es Anwesenheit simulieren soll. Dass Einbrecher das Haus gerne über einige Zeit beobachten, bevor sie zuschlagen, weiss auch unser intelligentes Haus. Daher schaltet es nicht immer zur selben Zeit das Licht an und aus und lässt auch in unregelmässigen Abständen Radio oder Fernseher laufen. Gleichzeitig wird das Haus die Storen bedienen und sie auf die gewünschte Höhe öffnen oder schliessen. Wenn es beispielsweise Regen oder Hagel geben sollte, so wie es von der Meteo-Station angekündigt wurde, werden Dachfenster und Sonnenstoren automatisch geschlossen.

Jederzeit ein optimal klimatisiertes Haus
Auch die Heizung und die Lüftung werden durch das KNX- oder Loxone-System gesteuert. Dies eignet sich nicht nur für Bewohner, die oft abwesend sind, sondern auch für solche, die sich im Haus um nichts kümmern wollen – wie wir. Unser Haus weist konstant die gleiche Temperatur auf. «Das genau ist auch der Sinn eines Smart Homes. Die Bewohner leben bewusster ihr Leben und lassen anfallende Routinearbeiten das Haus übernehmen. Wichtig für die Kunden ist, dass es so wenig Arbeit wie möglich macht und kundenfreundlich ist», so Meier.

Trend – wohin geht die Entwicklung?
Der Trend im Bereich Smart Home geht ganz klar in Richtung Energieeinsparung. Das intelligente Haus ist mit Fotovoltaik­Anlage ausgestattet und produziert seinen eigenen Strom, den es in einen Batteriespeicher einspeist und bei Bedarf Strom daraus konsumiert. Somit wird uns unser Haus uns nicht nur Arbeiten am und ums Haus abnehmen, es versorgt sich auch selbst mit Energie.

10. Mai 2019 / 16:15
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