• Zu Besuch bei Familie Müller in Triesenberg
    Bauen+Wohnen ist zu Besuch bei Familie Müller in Triesenberg.  (Tatjana Schnalzger)

Ein Haus mit Aussichten

In nur einem Jahr haben sich Marina und Lukas Müller ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Allein durch die gradlinige Gestaltung ist das Haus ein «Eyecatcher» für sich. Die junge Familie Müller darf von drei Stockwerken aus eine wunderschöne Rundum-Aussicht auf das Rheintal und die Berge geniessen.
Triesenberg. 

Herr und Frau Müller, aus welchem Grund haben Sie dieses Haus gebaut?
Marina Müller: Wir wollten immer schon gerne in unserem eigenen Haus wohnen. Vor zwei Jahren hat sich dann die Möglichkeit ergeben, diesen Traum zu verwirklichen. Da haben wir nicht lange gezögert.

Wie haben Sie Ihren Architekten gefunden? Und weshalb haben Sie sich für Ihren Architekten entschieden?
Marina Müller: Der Miteigentümer des Architekturbüros ist mit mir verwandt. Glücklicherweise haben uns die Häuser, die wir von Pitbau gesehen haben, gut gefallen. Die Entscheidung fiel uns also nicht schwer.

Mit welchen Vorgaben sind Sie zum Architekten gegangen?
Lukas Müller: Wir hatten uns bereits Gedanken gemacht und eine klare Vorstellung von unserem Haus. Zum ersten Gespräch haben wir eine Skizze des Grundrisses nach unseren Vorstellungen mitgebracht. Auch hinsichtlich der Materialien und des Aussehens wussten wir eigentlich schon, was wir wollen.

Wie sah das Grundkonzept aus, ähnlich wie es heute aussieht oder gab es noch grössere Änderungen?
Lukas Müller: Im Grossen und Ganzen entspricht das Haus unserer ursprünglichen Idee. Die Ausrichtung hat sich schon durch die Lage und die Umgebung ergeben. Natürlich haben wir zusammen mit dem Architekten aber noch an vielen Details gefeilt.
Marina Müller: Die grösste Änderung im Vergleich zur ersten Idee hat sich bei der Fassade ergeben. Ursprünglich wollten wir die Fassade mit Holz und Stein verkleiden – jetzt ist sie grösstenteils verputzt. Ausserdem haben wir die Zimmeraufteilung im obersten Stockwerk noch angepasst.

Würden Sie sagen, dass Ihr Haus nun so aussieht, wie Sie es sich ursprünglich vorgestellt haben?
Marina Müller: Ja, wir sind sehr zufrieden. Es ist alles so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben.

Wie lief die Zusammenarbeit mit dem Architekten? Waren Sie immer gleicher Meinung mit ihm?
Marina Müller: Die Zusammenarbeit lief sehr gut. Meist waren wir der gleichen Meinung. 
Lukas Müller: Natürlich gab es zwischendurch auch unterschiedliche Vorstellungen. Das haben wir aber positiv wahrgenommen. Manchmal konnte uns unser Architekt von einer tollen Lösung über-zeugen und manchmal konnten vielleicht auch wir den Architekten für unsere Idee begeistern.

Wo halten Sie sich in Ihrem Haus am liebsten auf, und weshalb?
Lukas Müller: Auf der Terrasse. Man hat hier eine herrliche Aussicht über das Rheintal und kann die Sonne geniessen.
Marina Müller: Und bei schlechtem Wetter geniessen wir die Aussicht auf der Fensterbank im Wohnzimmer. Das Cheminée sorgt für eine gemütliche Atmosphäre.

Welches Heizsystem haben Sie gewählt und weshalb?
Lukas Müller: Eine Erdwärmepumpe
Marina Müller: In Triesenberg gibt es kein Gasnetz und eine Öl- oder Holzheizung wollten wir wegen des Platzbedarfs lieber nicht. Da blieb eigentlich nur noch eine Luft- oder eine Erdwärmepumpe übrig. Wegen der ökologischen Vorteile fiel die Wahl schliesslich auf die Erdwärmepumpe.

Welche Materialien waren Ihnen für Ihr Haus besonders wichtig?
Marina Müller: Besonders wichtig war uns, dass viel Holz für eine gemütliche Atmosphäre verwendet wird. Deswegen haben wir fast im ganzen Haus Eichenparkett verlegen lassen. Auch die Fenster sind innen aus Holz. So ist das Haus zwar modern, wirkt aber trotzdem nicht steril, sondern gemütlich.
Lukas Müller: Auch bei den Möbeln haben wir hauptsächlich Holz gewählt. Eigentlich sind alle Möbel – ebenso wie die Fenster und der Boden – aus Eichenholz gefertigt. Wichtig war uns aber auch, dass es trotzdem praktisch bleibt. Deshalb haben wir in den Bädern und Toiletten Natursteinplatten verlegen lassen. Und die Küchenabdeckung ist aus Granit.

Welche Ausstattung war Ihnen wichtig?
Lukas Müller: Wir wollten eine grosse Terrasse auf der Südwestseite. Ausserdem war uns auch bei der Raumaufteilung eine gute Balance zwischen Offenheit und Gemütlichkeit besonders wichtig. Mit der Schiebetür zwischen Wohn- und Esszimmer ist das optimal gelöst.

Würden Sie an Ihrem Haus etwas anders gestalten im Nachhinein?
Marina Müller: Wir wohnen jetzt ein knappes Jahr in unserem Haus und haben noch nichts entdeckt, das wir anders machen würden.

Welche Ratschläge geben Sie anderen Bauherren mit auf den Weg? Auf was sollten Sie unbedingt achten?
Marina Müller: Wenn das Haus so werden soll, wie man es sich vorgestellt hat, muss man sich einbringen und mitdenken.
Lukas Müller: Und man sollte die Bauzeit auch geniessen. Vor dem Hausbau haben wir immer wieder gehört, dass uns eine anstrengende und stressige Zeit bevorstehe. Das haben wir nicht so erlebt. Die meisten Entscheidungen sind uns leicht gefallen und im Grossen und Ganzen hat alles einwandfrei geklappt. (lb)

15. Okt 2019 / 06:00
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