• H+M Wohnkeramik in Vaduz
    Keramikplatten fürs Badezimmer gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Strukturen.  (Daniel Schwendener)

«Der Boden trägt zum ­Raumklima bei»

Nachdem der Rohbau bei unserem fiktiven Haus steht, kümmern wir uns jetzt um den Innen­ausbau. Ein zentrales Thema ist dabei der Boden in den einzelnen Räumen – hier stehen wir vor der Qual der Wahl. Auf jeden Fall möchten wir ­Keramikplatten für die Nasszellen. Die Entscheidung über Design und Format ist noch nicht ­gefallen – wie viele andere Hausbauer wenden wir uns hierbei an einen Profi und lassen uns ­ausführlich beraten.
Von Andreas Laternser. 

H+M Wohnkeramik in Vaduz verfügt über eine grosse Auswahl an unterschiedlichen Platten, Designs und Formaten. Herbert Marchner nimmt sich den Wünschen der Kunden an, berät und zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten auf. «Alles beginnt mit einem Vorgespräch. Dabei schauen wir uns den Grundriss der Wohnung oder des Hauses und das Budget der Kunden an. Anschliessend zeige ich die unterschiedlichen Möglichkeiten auf», erklärt der Inhaber von H+M Wohnkeramik. Keramikplatten gehören längst nicht mehr nur in Nasszellen oder in die Küche. Durch den technischen Fortschritt lassen sich Platten mit unterschiedlichsten Farben und Designs herstellen, die überall, in der Wohnung und an Aussenplätzen, Anwendung finden. «Ich empfehle Platten in allen Räumen.»

Die Grösse ist entscheidend
Auf dem Markt finden sich viele unterschiedliche Anbieter von Keramikplatten – auch preislich sind die Unterschiede enorm. Aber wir wollen für unser fiktives Haus natürlich solide Qualität, die ausserdem optisch ansprechend ist. «Das Design macht nur selten einen preislichen Unterschied. Höhere Kosten ergeben sich oft nur aufgrund der unterschiedlichen Formate», erklärt der Profi. Im Wohnbereich müssen wir mit mindestens 50 Franken pro m2 rechnen. Dies ist der Preis für Formate mit 30 mal 60 Zentimeter Fläche. In den letzten Jahren stieg jedoch die Nachfrage nach grossen Formaten und je nach Grösse kann der Preis dabei auch bis auf 150 Franken pro m2 steigen. «Besonders Glasmosaike können sehr kostspielig sein. Hierbei gilt es aber auch zu beachten, dass unsere Platten alle ein zertifiziertes Minergie «Eco P»-Gütesiegel haben.» Das bedeutet, die Inhaltsstoffe werden überprüft und der ganze Herstellungsprozess muss bestimmte Umweltauflagen erfüllen. Ausserdem werden sie nicht in Asien zu schlechten Bedingungen hergestellt und es sind keine weiten Transportwege nötig. Wer für Platten deutlich weniger Geld ausgibt, nimmt zum einen schlechte Arbeitssituationen für die Mitarbeiter bei der Produktion in Kauf und muss sich andererseits mit minderer Qualität zufriedengeben – für uns ist das keine Option.

Zertifizierte, qualitative Platten verfügen alle über die gleichen Eigenschaften. Keramikoberflächen sind einfach und leicht zu reinigen und darüber hinaus besonders beständig. Es gibt kaum etwas, das Platten beschädigen kann. So sind auch Kratzspuren oder Abnützungen kein Thema. Für den Kunden ist jedoch nicht nur der Preis für die Platten ein wichtiger Anhaltspunkt, sondern auch die Kosten für die Verlegung. «Je aufwendiger das Verlegen der Platten für die Handwerker ist, desto höher sind schliesslich auch die Kosten, speziell bei Grossformaten und Mosaiken. Darauf machen wir bei jedem Gespräch aufmerksam», versichert Marchner. 

Der Boden muss zum Stil passen
Wir und auch alle anderen Hausbauer suchen die Materialien und Oberflächen für das Haus nicht spontan und zufällig aus, ein Grundkonzept und einen gewissen Stil sollte das Haus schon haben. «Für uns ist es wichtig zu wissen, mit welchen anderen Materialien im Haus gearbeitet wird, damit wir die Platten darauf abstimmen können. Wir sehen uns also auch als Innenberater», erklärt Herbert Marchner. 

Wir entscheiden uns für unser fiktives Haus für Platten im Bad, der Gäste-Toilette, dem Eingangsbereich und der Küche. In den Wohn- und Schlafräumen möchten wir mit anderen Materialien arbeiten, wie beispielsweise mit Holz. Nachdem wir die Platten ausgesucht haben, möchten wir nun aber wissen, wie die Räume später einmal aussehen werden. Durch moderne 3-D-Visualisierungen können die Profis von H+M Wohnkeramik ihren Kunden optisch veranschaulichen, wie die Platten wirken werden und wie die Zimmer später einmal aussehen könnten.

10. Mai 2019 / 16:29
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)

Verwandte Artikel

UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...

Wettbewerb
Lova Center
Zu gewinnen einen Lova Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken.
18.06.2019
Facebook
Top