• Pablo Brägger und seine Teamkollegen belegten an den Weltmeisterschaften in Doha den sehr guten 6. Platz im Team-Final
    Pablo Brägger und seine Teamkollegen belegten an den Weltmeisterschaften in Doha den sehr guten 6. Platz im Team-Final  (KEYSTONE/EPA/NOUSHAD THEKKAYIL)

Starker 6. Rang für Schweizer Kunstturner

Die Schweizer Kunstturner belegen an den Weltmeisterschaften in Doha im Team-Final den starken 6. Rang und egalisieren damit das Ergebnis der Titelkämpfe von 2015 in Glasgow. Weltmeister wird China.
Kunstturnen. 

Nach vier von sechs Geräten durften Christian Baumann, Pablo Brägger, Benjamin Gischard, Oliver Hegi und Eddy Yusof sogar auf Rang 5 schielen, ehe ein missglückter Vortrag am Pauschenpferd die Hoffnungen auf die beste Rangierung einer Schweizer Mannschaft seit den Fünfzigerjahren platzen liess. Baumann und Hegi stürzten, womit Grossbritannien davonzog.

Gleich zum Auftakt des Wettkampfs hatte auch Brägger am Sprung einen Sturz zu verzeichnen, ansonsten zeigten die Schweizer einen sehr guten Wettkampf. Hegi rehabilitierte sich am Reck für seinen Sturz in der Qualifikation und totalisierte an seinem Paradegerät 14,200 Punkte, auch Brägger (Boden), Yusof (Sprung und Ringe), Baumann (Barren) und Gischard (Sprung) trugen mit starken Übungen ihren Teil zum erfreulichen Ergebnis bei.

Das spektakuläre Duell um Gold entschied China gegen Russland hauchdünn zu seinen Gunsten. Noch einem Sturz von Xiao Ruoteng am Schlussgerät Reck durften sich die Russen noch einmal Hoffnungen auf den ersten Team-Titel seit 1991 machen, doch Nikita Nagorni konnte die Vorlage nicht nützen. Am Ende trennten die beiden Teams nach je 18 Übungen 0,049 Punkte.

Favorit China war nach zwei Stürzen in der Startphase des Wettkampfs lange zurückgelegen, ehe der Barren die Wende brachte. Während der Russe Artur Dalaloyan beim Aufgang stürzte, zeigte Zou Jingyuan einen herausragenden Vortrag und bekam für diesen mit 16,200 Punkten die mit Abstand höchste Wertung des Tages.

Bronze holte Japan. Der Weltmeister von 2015 und Olympiasieger von 2016 vergab die Chance auf die Titelverteidigung durch einen komplett missglückten Vortrag von Yusuke Tanaka am Barren. (sda)

29. Okt 2018 / 16:58
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