• Wirtschaftswunder in Vaduz
    Wirtschaftswunder 2019 „Facing Risk, Risiko - Freund oder Feind?“, Bild aufgenommen im Vaduzersaal in Vaduz am 05.11.2019 - Verleihung Lebenswerk: Michael Hilti, Daniel Bargetze und Daniel Risch (v.l.) FOTO & COPYRIGHT: DANIEL SCHWENDENER  (Daniel Schwendener)

Michael Hilti erhält Preis für sein Lebenswerk

Kaum einer prägte die jüngere liechtensteinische Wirtschaftsgeschichte so wie Michael Hilti.

Wenn ein Liechtensteiner in einem fernen Land durch die Stadt spaziere, erinnere er sich spätenstens beim Vorbeispazieren an einer Baustelle beim Anblick einer roten Bohrmaschine an Liechtenstein. «Und dann denk ich immer: Auch das sind wir, das kommt aus Liechtenstein …», erklärte Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch in seiner Laudatio. Kurz zuvor war Michael Hilti unter einer langen Ovation mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Ausgewählt wurde Hilti von einer eigens eingesetzten Jury, bestehend aus LIHK-Präsident Klasu Risch, LLb-CEO Roland Matt, Heidegger-Geschäftsführerin Jasmin Collini Heidegger, Mario Zandanell, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein sowie Daniel Bargetze, Geschäftsführer des Vaduzer Medienhaus. 

Michael Hilti nutzte die Gelegenheit, einen Dank an seine Frau auszusprechen. Sie habe ihm immer die nötigen Freiheiten gelassen. Ausserdem, so fügte er lachend dazu, schade es nie, wenn einem die Frau am Morgen ins Büro verabschiede mit den Worten «Tu was Gscheids!» 

Doch auch an die restlichen Unternehmer im Land hatte er drei Ratschläge mitgebracht. So soll man immer Leute unter sich haben, die besser sind als man selbst. «Sonst wird es langweilig und man lernt nichts.» Der zweite Tipp von Michael Hilti: «Nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig. Wir sind alle ersetzbar.» Und nicht zuletzt benötige es immer eine unternehmerische Unruhe. Nur mit ihr gelinge es Unternehmen, Dinge immer besser zu machen.

Einer, der sich nicht gerne in den Mittelpunkt stellt
Michael Hilti ist heute Ehrenpräsident des Hilti–Verwaltungsrates, Trustee des Martin Hilti Familien Trusts, Präsident der Hilti Family Foundation Liechtenstein, Mitglied des Stiftungsrates der Hilti Foundation sowie Präsident der Hilti Art Foundation. Trotzdem sind öffentlichen Auftritte und Interviews rar. «Du, lieber Michael, stellst Dich selbst nur ungern in den Mittelpunkt», erklärte dann auch Laudator Risch. «Lieber im Verborgenen blühen, als in der Sonne vertrocknen – Ein Zitat von Dir, das Deinem Umfeld immer wieder zu Ohren kommt und nach dem Du selbst lebst.»

Fotostrecke: Wirtschaftswunder 2019 in Vaduz
Wirtschaftswunder 2019 in Vaduz
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Und in der Tat hat Hilti Unglaubliches erreicht: Neben der Weiterentwicklung der Hilti-Gruppe zu einem der erfolgreichsten Familienunternehmen der Region und einem «Wirtschaftswahrzeichen unseres Landes», wie es Daniel Risch benannte, hat Michael Hilti nicht nur innerhalb des Unternehmens Grosses bewirkt.

Ein Förderer der Bildung und der Kunst
Hilti lag auch immer die Weiterentwicklung der ganzen Region am Herzen, weshalb er verschiedene Organisationen und Projekte grosszügig förderte und noch immer fördert. So war er sieben Jahre lang Präsident der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer, hat sich beim Aufbau des Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal, kurz Rhysearch, engagiert oder ist seit Jahren ein Unterstützer der Universitäten in St. Gallen und Liechtenstein. Ausserdem war der heute 73-Jährige am Aufbau der International School in Buchs wesentlich beteiligt. Die Liste ist an dieser Stelle nicht zu Ende. 

«Zum Wirtschaftswunder Liechtensteins hast Du in den letzten 44 Jahren massgeblich beigetragen», erklärte Risch abschliessend. «Noch stolzer kannst Du auf Deine zahlreichen weiteren Projekte und Engagements sein, die Du stets mit Herzblut unterstützt hast. Liechtenstein und die gesamte Region profitieren von Deinem Engagement und wir dürfen uns sehr glücklich schätzen, Menschen wie Dich unter uns zu haben.» (ags)

 

 

05. Nov 2019 / 22:21
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