• Schüler
    Für den Grossteil der Schüler und Jugendlichen beginnt heute wieder der «Schulalltag».  (Daniel Schwendener)

Weiterhin gilt: Keine Schulpflicht

Heute öffnen die Schulen wieder ihre Türen – doch der Schulalltag wird sich ändern.
Vaduz. 

Nachdem die Kinder und Jugendlichen während der Einführungswoche bei ihrem Lernstand abgeholt und in die Hygienemassnahmen eingeführt wurden, beginnt heute wieder der reguläre Schulunterricht. Doch der Schulalltag wird nicht mehr sein, wie er noch bis zum 13. März diesen Jahres war. Abläufe und Prozesse werden sich verändern, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern. Stundenpläne können nicht auf allen Schulstufen vollumfänglich umgesetzt werden. Und: Zur Schulpflicht wird niemand gezwungen – das Angebot des Fernunterrichts bleibt weiter bestehen. 

Besorgte Anfragen von Eltern der Risikogruppe eingegangen

Auf diesen Tag haben sich viele gefreut: Kinder, Lehrer und Eltern gleichermassen. Dennoch herrscht bei vielen Menschen noch Angst und Unsicherheit vor. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass auch zahlreiche Anfragen beim Schulamt eingegangen sind: Meist von Eltern, die der Risikogruppe angehören und Angst davor haben, ihre Kinder in die Schule zu schicken, und diese das Coronavirus zu Hause einschleppen könnten. «Deshalb zwingen wir die Eltern auch noch nicht zur Schulpflicht», bestätigte Schulamtsleiter Arnold Kind am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz. Und Bildungsministerin Dominique Hasler fügte hinzu: «Das Angebot des Fernunterrichts bleibt weiterhin bestehen.»

«Nur wenige nutzen weiterhin Fernunterricht»

Sowohl bei den Kindern wie auch bei den Lehrern, die aufgrund des Risikos weiterhin von zu Hause aus unterrichtet werden beziehungsweise unterrichten, handelt es sich jedoch um eine geringe Zahl, wie Arnold Kind betonte. Für den grossen Teil beginnt heute wieder der «Alltag». Im Kindergarten und auf den ersten beiden Stufen der Primarschule wird es nur geringe Einschränkungen geben und der Unterricht findet in üblicher Klassengrösse statt. Bei den Schülern der dritten bis fünften Stufe der Primarschule wird Präsenzunterricht mit allen Schülern unter Einhaltung der Distanzregeln durchgeführt. 

In der Sekundarstufe wird es eine Kombination von Präsenz- und Fernunterricht geben, weil es hier nicht möglich ist, alle Schüler der grossen Klassen gleichzeitig in den Schulräumen zu unterrichten. Ausserdem können auch die Stundenpläne nicht vollständig umgesetzt werden, und es finden gewisse Angebote nicht statt. (dv)

17. Mai 2020 / 22:10
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2 KOMMENTARE
das hilft evtl. weiter
https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 18.05.2020 Antworten Melden
Corona
Mit den Lockerungen ist man auf dem richtigen Weg und auch die Regionalisierung ist richtig. In den meisten Regionen sind die Zahlen gut, liegen unter dem Richtwert. Das Problem mit vielen Zahlen, die derzeit veröffentlicht werden ist, dass sie gar nicht vergleichbar sind. In all den Statistiken mit denen man überschüttet wird fehlt der Wert pro 100.000 Einwohner, damit überhaupt ein Vergleich möglich ist. Wichtig ist doch auch die Anzahl der aktuell Erkrankten und die Anzahl der tatsächlich schweren Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden und auf Intensivstationen liegen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 18.05.2020 Antworten Melden

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