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    Ein positiver Fakt: Man hat mehr Zeit für sich.  (Deagreez)

Positive Fakten über Corona

Trotz der schockierenden Auswirkungen von Corona in den letzten Wochen sollte man die Hoffnung aufrechterhalten. Das Virus sorgt ständig für negative Schlagzeilen, positive finden selten Platz. Aber es gibt sie. Hier einige gute Nachrichten.
Vaduz. 

Mehr Zusammenhalt

Eines ist in der Corona-Krise besonders zu beobachten: Die Menschen rücken wieder mehr zusammen. Die Italiener zeigen es vor. So schwer die Situation in Italien auch sein mag, umso schöner sind die Videos, die gerade auf Twitter und Facebook um die Welt gehen. Die Menschen in den Sperrzonen stimmen gemeinschaftlich italienische Lieder an. Sie stehen singend auf ihrem Balkon oder an ihren Fenstern und versuchen zusammen, der Quarantäne zu trotzen. Menschen machen Menschen glücklich und wollen helfen. Inzwischen haben sich zahlreiche Solidaritätsgruppen gegründet, die vielfältige Unterstützung anbieten, um vor allem der Risikogruppe die Quarantänezeit zu erleichtern. Aber auch Privatpersonen und Nachbarn bieten Unterstützung an für Eltern, die zur Arbeit müssen und eine Kinderbetreuung brauchen. Das alles macht Mut, gibt Kraft und unendlich viel Hoffnung. 

Mehr Geheilte

Häufig wird nur über die Anzahl der infizierten Personen berichtet. Dabei geht aber etwas Wichtiges völlig verloren, und zwar die Zahl der bisher Geheilten. Weltweit gibt es mittlerweile 185 067 Infizierte, geheilt wurden 80 237, gestorben am Virus sind 7330 (Stand 17. März, 16 Uhr). Umgerechnet sind also elfmal mehr Menschen wieder genesen als daran gestorben. Es ist aber wichtig, entsprechend zu handeln und die Hygienemassnahmen ernst zu nehmen, um eine rasche Verbreitung des Virus zu verhindern. Also Abstand halten, auf Händeschütteln ver­zich­ten, gründlich und regelmässig die Hände waschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen und bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. In den meisten Fällen verläuft die Virusinfektion mild mit harmlosen Erkältungssymptomen, einige Patienten müssen ins Krankhaus, wenige auf die Intensivstation. Man weiss aber, dass das Virus vor allem für ältere Menschen über 65 und chronisch Kranke lebensbedrohlich sein kann. Deshalb sollten diese nun zu Hause bleiben und die Enkel auf Besuche bei Oma und Opa verzichten. 

Das Klima sagt Danke

Wegen der Corona-Pandemie wurden zahlreiche Flüge gestrichen – die Menschen sind weniger unterwegs. Das ist zwar schlecht für die Wirtschaft, aber gut für die Umwelt. Unsere Luft wird besser. Satellitenaufnahmen der NASA zeigen unter anderem den extremen Rückgang von CO2 in China. So saubere Luft gab es dort schon seit Jahren nicht mehr. Bilder, die eine hohe Konzentration des Gases zeigen, sind durch weniger Flüge und Autofahrten zwischenzeitlich schon fast vollständig verschwunden. Unser Planet bekommt gerade eine Auszeit. 

Entschleunigung

Stress auf der Arbeit, im Haushalt oder sogar in der Freizeit. Oft sind wir im Alltag bisher von einem Termin zum an­deren gehetzt. Doch das Coronavirus bremst die Menschen nun aus. Viele bleiben zu Hause, machen Homeoffice. Wir müssen das Hamsterrad verlassen. Verpflichtungen sind weggefallen, Hobbys auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Wir sind nun gezwungen, innezuhalten und können uns Dingen zuwenden, die im Alltag vorher wenig bis gar keine Zeit gefunden haben. In dieser Krise kann man manches auf Null setzen und mit Neuem beginnen. Am besten nutzt man die freie Zeit für sich selbst und die Familie. Die Auszeit bringt bestimmt eine nachhaltige Veränderung im Privatleben mit sich. Forschungsergebnisse der positiven Psychologie zeigen, dass das, was im Leben am allermeisten mit Glück verbunden ist, mit erfüllten Beziehungen zu tun hat. Also verbringen wir jetzt unsere geschenkte Zeit mit Menschen, die uns am nächsten stehen. Tanken wir mit ihnen Glück und machen das Beste daraus. 

Gerüstet für die Zukunft

In dieser Zeit werden plötzlich Dinge umgesetzt, die bisher unmöglich schienen. Aufgrund der Corona-Krise wurden fast über Nacht Homeoffice-Lösungen geboren, die Krankschreibung kann per Telefon oder Videoanruf erfolgen und Schüler werden digital zu Hause unterrichtet. Ein Trend, der uns trotz der Pandemie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt. Weg vom Fenster ist man nicht. Man kann Briefe und Postkarten schreiben, E-Mails versenden, miteinander telefonieren, sich per Skype austauschen oder chatten.  (bc)

20. Mär 2020 / 11:05
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