• LIHK Lehrabschlussfeier, Vaduz
    Strahlende Gesichter an der LIHK-Lehrabschlussfeier im Vaduzer Saal.  (Tatjana Schnalzger)

Das sind die LIHK-Lehrabsolventen 2020

Gestern fand die Lehrabschlussfeier der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) statt – ein etwas anderer Anlass als gewohnt.

Statt einmal wurde gestern viermal gefeiert: Während des ganzen Tages konnten die insgesamt 129 Absolventen in ihrer jeweiligen Gruppe ihre Abschlusszeugnisse in Emp­fang nehmen. Eine spezielle Situation auch für die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer (LIHK), die den Anlass alljährlich ausrichtet.

Fotostrecke: LIHK Lehrabschlussfeier in Vaduz
LIHK Lehrabschlussfeier in Vaduz
LIHK Lehrabschlussfeier in Vaduz
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LIHK Lehrabschlussfeier in Vaduz
LIHK Lehrabschlussfeier in Vaduz

Der Grund dafür ist dieser Tage wie so oft das Coronavirus. Lange Zeit stand es ohnehin in den Sternen, ob die Berufsleute überhaupt in einem solch feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse erhalten. «Ich bin überglücklich, dass wir den Lehrab­schluss nun ausrichten dür­fen», sagte Brigitte Haas, Geschäftsführerin der LIHK. Und dennoch musste gestern Abstand gehalten werden – nicht nur vor dem Rathaussaal, wo die Feier stattfand, sondern auch im Saal. Ausserdem mussten die jungen Berufsleute auf einen Apéro verzichten – dafür bekamen sie ein Geschenk mit einer kleinen Flasche Prosecco, Saft und Nüssen – sozusagen als Apéro zum Mitnehmen.

Abschlussprüfungen etwas anders als gewohnt
Werner Kranz, Leiter des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung (ABB), zeigte sich stolz über die geleistete Arbeit der Berufsleute. «Mit dem Abschluss können sie nun den Einstieg ins Berufsleben richtig durchziehen», sagte er. Auch wenn das Abschlussjahr und allem voran die Abschlussprüfungen wegen der Coronakrise etwas anders über die Bühne gingen als geplant. Eine schriftliche Lehrabschlussprüfung gab es in diesem Jahr nicht, dafür die praktische in drei unterschiedlichen Varianten. Kranz betonte, dass dabei nichts gefehlt habe. «Den jungen Leuten wurde nichts geschenkt.»

Und so gab es auch in diesem Jahr unglücklicherweise einige, die den Abschluss nicht geschafft haben. Auch Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, der sich mittels Videobotschaft an die Berufsleute richtete, lobte die jungen Erwachsenen für ihre bestandenen Abschlussprüfungen. «Die Situation war nicht einfach.» Speziell die Industriebetriebe seien stark getroffen worden: «Das Herz der Grossbetriebe hat für einmal ein paar Takte langsamer geschlagen», so Risch. 

Zuletzt riet er den jungen Berufsleuten, sich ständig weiterzubilden, neugierig zu bleiben und alles zu machen, was ihnen Freude bereite, auch ins Ausland zu reisen, wenn das die Situation wieder zulasse: «Danach wünsche ich mir, dass ihr mit reichem Erfahrungsschatz heimkehrt, um so den hiesigen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.»

23 Absolventen dürfen sich  ins Goldene Buch eintragen
Unter den 129 Absolventen haben 23 mit einem Notendurchschnitt von 5,3 und besser abgeschlossen. Sie dürfen sich am 11. September in einem kleineren Rahmen als üblich auf Schloss Vaduz ins Goldene Buch eintragen. 20 haben gleichzeitig die lehrbegleitende Berufsmittelschule (BMS) absolviert und können damit prüfungsfrei an eine Fachhochschule über­treten.  (squ)

30. Jun 2020 / 22:01
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