• Liechtenstein Fussball Challenge-League FC Vaduz - FC Stade Lausanne-Ouchy
     (Eddy Risch)

FCV-Saison wegen Corona-Infektionen in Gefahr

Aufgrund mehrerer Coronafälle steht die Saison im Profifussball auf der Kippe.

Die Coronafälle im Schweizer Profifussball häufen sich. Mirlind Kriyeziu vom FC Zürich hat sich kürzlich mit dem Virus infiziert und zehn seiner Teamkollegen damit angesteckt. Für die gesamte FCZ-Mannschaft hiess es daher, sich in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Gestern Abend wurde zudem bekannt, dass auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa positiv getestet wurde. Dem 67-Jährigen, der  zur Risikogruppe gehört, gehe es Berichten zufolge aber gut. 
Neben dem FC Zürich machte am Freitag ein weiterer Coronafall im Schweizer Profifussball die Runde. Amel Rustemoski, Spieler der Grass­hoppers, wurde ebenfalls positiv getestet, weshalb das Spiel vom Freitagabend gegen Wil abgesagt werden musste. Auf ihrer Website schreiben die Grasshoppers, dass sich die Mannschaft nach Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden und Prüfung der Aargauer Kantonsärztin nicht in Quarantäne begeben müsse. «Alle GC-Spieler sind beschwerde- und symptomfrei und keiner hatte nachweislich engen Kontakt mit dem betroffenen Spieler. Rustemoski wurde nach seiner Auswechslung zur Pause unmittelbar von der Mannschaft getrennt. Seither ist er zu Hause und stand mit niemandem mehr ausserhalb seiner Familie in Kontakt», heisst es. GC wird aufgrund des Entscheids am Dienstag gegen Chiasso spielen können.

Challenge League geht vorerst wie gehabt weiter
Wie der restliche Fahrplan der Saison genau ausschaut, ist derzeit noch unklar. Laut FCV-Präsident Patrick Burgmeier komme die Liga diese Woche auf die Vereine zu. «Stand jetzt wird die Challenge League wie gehabt weitergeführt. Und auch in der Super League stehen die Termine für die an­deren Mannschaften noch. Bisher wurde noch kein Szenario auferlegt oder mit den Klubs abgesprochen», sagte Burgmeier gestern Nachmittag. Auch beim FCZ laufen ihm zufolge Abklärungen, ob das bisher abgesagte Spiel das einzige dieser Art bleiben soll und der FCZ möglicherweise gegen Basel wieder spielen kann.
Beim FCV wartet man auf Informationen der Liga, schaut ansonsten aber auf sich. «Beim FC Vaduz halten wir nach wie vor das Schutzkonzept ein. Wie beim Fall von Mario Frick, der Krankheitssymptome gezeigt hat und sofort getestet wurde. Der Test war ja negativ, aber wir schauen wirklich, dass wir präventiv testen.» Trotzdem stellt sich Burgmeier die Frage, was wäre, wenn sich mehrere Mannschaften in Quarantäne begeben müssten: «Dann haben wir ein Problem, vor allem zeittechnisch. Es ist eh schon ein enger Zeitplan, den wir mit den englischen Wochen haben. Irgendwo noch zusätzliche Spiele reinzuquetschen, ist fast unmöglich. Darum bin ich gespannt, was für Alternativen es gibt.» (sb)

12. Jul 2020 / 22:05
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