• Coronavirus: Aktuelle Situation
    Bildungsministerin Dominique Hasler und Schulamtsleiter Arnold Kind.  (ROLAND KORNER)

Schulen sind gerüstet für «Normalbetrieb»

Bildungsministerin Dominique Hasler, Schulamtsleiter Arnold Kind, Elisabeth Büchel (Schulleiterin der Gemeindeschule Ruggell) und Peter Hilti (Schulleiter der Realschule Vaduz) beurteilten an einer Pressekonferenz den Verlauf der Einführungswoche und erklärten, wie sich die Schulen auf die kommenden Wochen vorbereitet haben.

 

Inhalt wird aktualisiert

Liveticker Pressekonferenz Regierung (15.5.2020)

17:05

Ein kleiner Schwenk noch zu den Landesgrenzen: Dürfen beim Besuch einer Cousine auf dem Rückweg Waren mitgeführt werden, oder läuft das unter dem nach wie vor nicht erlaubten Einkaufstourismus? Dominique Hasler betont, dass eine solche Frage im Detail schwierig zu beantworten sei. Sie selbst würde dazu raten, es vorerst beim Besuch der Cousine zu belassen.

17:04

Alle Massnahmen werden von der Task Force «Bildung» wachsam begleitet, erklärt Dominique Hasler. Wenn das Infektionsgeschehen sich in den nächsten Wochen weiter so positiv gestaltet, können Lockerungen ins Auge gefasst werden.

16:59

«Wie lange werden diese Massnahmen aufrecht erhalten?»

16:57

Die nächste Frage dreht sich um den Transport der Schüler. Peter Hilti verweist im Fall der RS Vaduz auf die Empfehlung, wenn möglich zu Fuss oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Im Bus sei nach Möglichkeit eine Schutzmaske zu tragen.

16:54

Elisabeth Büchel betont bezüglich einer Frage zur Segmentierung der Schüler in verschiedene Altersgruppen, dass in Ruggell für die jüngeren Schüler die gleichen Regeln gelten wie für die älteren. Beispielsweise würden auch bei den Erst- und Zweitklässlern die Tischabstände von zwei Metern eingehalten. Ältere Schüler sollen sich auf keinen Fall benachteiligt werden.

16:53

Arnold Kind bestätigt solche Anfragen. Meist seien es Eltern, die selbst einer Risikogruppe angehörten und Angst hätten, dass die Kinder das Virus mit nach Hause bringen könnten. «Da gilt es, behutsam vorzugehen÷, weiss er und betont die Wichtigkeit eines einfühlsamen Dialogs mit den Betroffenen.

16:52

Frage: «Gibt es auch Eltern, die ihre Kinder aus Angst nicht in die Schule schicken möchten?»

16:51

An der RS Vaduz sind die Schüler gemäss Peter Hilti offen und wissbegierig. An die Anweisungen würden sich alle zuverlässig halten.

16:50

Elisabeth Büchel hat festgestellt, dass die kleinen Kinder im Primarschulalter das Ganze sehr ernst nehmen. Es gehe darum darauf zu achten, dass daraus keine Angst entstehe.

16:49

Frage: «Wie stehen die Schüler zum Coronavirus? Wird das Thema ernst genommen?»

16:48

Dominique Hasler betont, dass die Abklärungen diesbezüglich laufen. «Es ist wichtig, das wissenschaftliche Grundkonzept zunächst abzuklären.»

16:47

Die erste Frage dreht sich um stichprobenartige Coronatests an Schulen

16:47

Die Fragerunde ist eröffnet.

16:45

Die Bildungsministerin bedankt sich bei allen Schülern nochmals für ihren Einsatz in den vergangenen Wochen.

16:45

Eine funktionierende Kommunikation, wenn es beispielsweise um Fragen von Eltern und Schülern geht, ist auch weiterhin das A und O, wie Hasler herausstreicht. 

16:42

Nun gehe es darum, die richtigen Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen zu ziehen, um sie künftig gewinnbringend anzuwenden. «Lernen ist ein lebenslanger Prozess.»

16:41

Dominique Hasler betont nochmals die «historische Teamleistung» aller Beteiligten in den vergangenen Wochen.

16:41

"Wir müssen uns da wirklich aufteilen, und mit diesem Organisationsmodel sind wir zuversichtlich, dass das funktioniert", so Hilti.

16:40

Eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht ist letztlich nur die logische Konsequenz aus den räumlichen Einschränkungen. Bezüglich der Unterrichtsgestaltung wird laut Hilti darauf geachtet, dass die Promotionsfächer im Präsenzunterricht gelehrt werden, die anderen Fächer vornehmlich im Fernunterricht.

16:40

Die Lehrer zirkulieren.

16:39

Eine Stufe kommt deshalb jeweils zwei halbe Tage an die Schule.

16:39

Kreative Lösungen seien vor diesem Hintergrund gefragt.

16:38

Bei zwei Metern Distanz können nicht alle Schüler einer Klasse im gleichen Raum untergebracht werden. In der RS Vaduz wären so 32 Räume nötig, so Hilti.

16:38

Wie geht es an den Sekundarschulen nun weiter?

16:37

Das Fernunterrichtsmodell hat sich nach Hiltis Dafürhalten voll bewährt.

16:36

Peter Hilti spricht von einer Unsicherheit, die bei den Schülern zu spüren ist. Beispielsweise bei jenen, bei denen es jetzt um die Berufswahl gehe.

16:36

Eines davon: «So klar wie im Fernunterricht waren die Arbeitsaufträge noch nie.»

16:35

Der Schulleiter der Realschule Vaduz verliest drei Statements von Schülern.

16:34

Nun blickt Peter Hilti auf die Situation in den Sekundarschulen.

16:34

Kinder bewegen sich nicht alleine durch das Schulhaus. Sie werden von einer Lehrperson begleitet.

16:34

Das  Teilen des Znüni ist dabei nicht erlaubt.

16:33

Die Vormittagspause wird gestaffelt durchgeführt - in drei Einheiten.

16:33

Die Schüler der Klassen sollen sich nicht durchmischen.

16:32

«Denn jede Schule ist anders», so Büchel.

16:31

Eine wichtige Rolle spielt das Schutzkonzept, das insbesondere auch auf die Bedingungen vor Ort ausgerichtet ist.

16:30

Bezüglich des nun anstehenden «Normalbetriebs» betont Büchel die verbindliche Einhaltung der Regeln für 3.- bis 5.-Klässler.

16:30

Nach ihrem Dafürhalten kamen die Schüler gerne zurück in die Schule.

16:29

Ein anderer Schwerpunkt bestand in der Aufklärung zum Thema Corona. «Es ist wichtig, dass die Kinder dem Thema mit Respekt begegnen, aber nicht mit Angst», so Büchel.

16:29

Dies beinhaltete auch das Üben der Einhaltung dieser Bestimmungen.

16:28

Ein Schwerpunkt bildete die Einführung in die Distanz- und Hygienebestimmungen.

16:28

Sie berichtet von den Erfahrungen, die in der Einführungswoche gesammelt wurden.

16:28

Nun spricht Elisabeth Büchel (Schulleiterin der Gemeindeschule Ruggell).

16:26

Ein erstes kleines Resümee der vergangenen Wochen wagt Arnold Kind: Das Bewusstsein für die Digitalisierung ist gestiegen, die Umstellung auf den neuen Lehrplan erwies sich aufgrund einiger neuer Module als vorteilhaft, und man konnte im Zuge der Umstellung auf Fernunterricht auf gut funktionierenden Strukturen und Kommunikationsnetze aufbauen.

16:25

90 Prozent geben an, durch die Familie unterstützt worden zu sein, wenn sie bei einer Aufgabe nicht weiterkamen.

16:25

Einige Ergebnisse der noch laufenden Umfrage: 88 Prozent bewegen sich regelmässig. 69 Prozent gefällt der Fernunterricht. 92 Prozent sind mit dem Kontakt mit den Lehrpersonen zufrieden.

16:24

1376 Antworten sind bis heute um 10 Uhr eingegangen.

16:23

Die Befragung sei anonym und werde pro Schulstufe ausgewertet - quantitativ wie qualitativ.

16:23

Auch die Schüler nehmen seit Mittwoch an einer noch laufenden Umfrage teil.

16:21

Letzteres könne auch umgekehrt betrachtet werden, sprich: 9 Prozent geht es weniger gut. Deshalb, so Kind, sei es ganz grundsätzlich wichtig, eine genaue Auswertung der Umfrage vorzunehmen und daraus Massnahamen für die Zukunt abzuleiten.

16:21

91 Prozent sind in guter psychischer Verfassung.

16:21

95 Prozent der Lehrkräfte konnten sich mit dem Fernunterricht gut arrangieren.

16:20

Nun noch ein Blick auf die Ergebnisse einer Umfrage unter den Lehrpersonen.

16:18

In den Schulhäusern sind Hygienestationen vorhanden. Das sind in erster Linie die Waschbecken mit Flüssigseife und Einweghandtüchern. «Nur wenn diese nicht zur Verfügung stehen, sollen die Kinder Desinfektionsmittel verwenden», so Kind.

16:17

Kind berichtet nun von der Schulleiterkonferenz von heute Vormittag.

16:16

Auch Schwimmbäder bleiben weiterhin geschlossen.

16:15

Ab der 3. Primarstufe wird verstärkt auf die Einhaltung der Massnahmen geachtet. Auf der Sekundarstufe wird auf eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht gesetzt.

16:14

Wenn man von einem «normalen» Unterricht in der nächsten Woche rede, sei dieses «normal» immer noch in Anführungszeichen zu setzen, so Kind.

16:12

Er zitiert aus den Rückmeldungen von Schulleitern. Die Bandbreite dabei ist gross und reicht von «hat gut funktioniert» bis hin zu einer immer noch spürbaren Angst bei den Schülern, weil die Geschehnisse der zurückliegenden Wochen weiterhin präsent sind.

16:11

Schulamtsleiter Arnold Kind zieht nun eine kleine Bilanz zur Einführungswoche.

16:09

Nach Auffahrt können sich Schülerinnen und Schüler auch via Chat und Livestream an das Bildungsministerium wenden und ihre Fragen loswerden.

16:09

Die Webseite wird gemäss Dominique Hasler fortlaufend angepasst.

16:08

Abrufbar sind sämtliche Materialien auf der Webseite www.hebensorg.li.

16:07

Diese Informationsmaterialen sollen der Bevölkerung nun auch »ganz breit zur Verfügung gestellt werden», so Hasler.

16:06

In diesem Zusammenhang ist auch die Kampagne «Heben Sorg» zu erwähnen. Sie zielte darauf ab, Schülern mit einfachen Einleitungen eine Übersicht über die wichtigsten Massnahmen zu bieten.

16:05

Es sei wichtig, in der Schule nun zielgruppengerecht zu agieren, um die Umsetzung der Schutzkonzepte zu gewährleisten.

16:04

«Die Schulen sind nicht mehr die gleichen, die sie waren, als wir sie am 13. März gschlossen haben», sagt Bildungsministerin Hasler.

16:02

An der Pressekonferenz soll einerseits auf die Einführungswoche zurückgeblickt werden, andererseits richtet sich der Blick auf die kommende Woche, wenn der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird.

16:01

Nach den ersten fünf Tagen sei eine gewisse Erleichterung beim Lehrpersonal, den Schülern und den Eltern deutlich spürbar

16:01

Bildungsministerin Dominique Hasler spricht eingangs von einem «Wendepunkt», den die Einführungswoche sowie der nun bevorstehende Übergang in den "Normalbetrieb" darstellten.

15. Mai 2020 / 15:52
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