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Familiengeschichte soll nicht gelöscht werden

Läuft alles nach dem Plan der Familie Heidegger, wird das Restaurant Sonne, in welchem die Familie gestern die Medien über ihren Entscheid informierte, bald schon nicht mehr stehen. Auch das mittlerweile geschlossene Sunnamarkt-Gebäude nebenan soll dem Boden gleichgemacht werden.

Triesen. ? Ein Dienstleistungsgebäude mit Läden und Restaurant soll beides ersetzen. Der Entschluss, das Restaurant abzubrechen, sei niemandem leicht gefallen, wie Jakob Heidegger sagte. «Schliesslich sind wir nicht interessiert, einen Teil unserer eigenen Familiengeschichte auszulöschen.» Als Besitzer sei die gesamte Familie mit dem Restaurant stark verbunden ? vor allem auch Vater Max Heidegger. Umso wichtiger ist ihm deshalb, dass im geplanten Dienstleistungszentrum eine neue «Sonne» integriert wird. Das Restaurant soll voraussichtlich zwar von der Migros betrieben werden, wie es dann aber geführt wird, ist noch unklar. Wünschenswert vonseiten der Familie ist ein bedientes Restaurant. Auch eine Gartenwirtschaft mit verkehrsfreiem Vorplatz soll realisiert werden. «Das Zentrum soll zu einem Treffpunkt werden, an welchem sich Jung und Alt, Gross und Klein gerne treffen», so Max Heidegger.

Das Argument der Gegner, das Dienstleistungszentrum sei viel zu gross und die Einwohner könnten auch in anderen Gemeinden einkaufen gehen, lässt Max Heidegger nicht gelten. «Für mich als Unternehmer ist dies viel zu kurzfristig gedacht», sagte er. Der Anteil an älteren Menschen steige auch in Triesen markant an ? «das Angebot einer Nahversorgung ist ein absolutes Muss». (bfs)
 

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Samstag.

04. Jul 2014 / 22:00
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