• Fassaden können aus verschiedenen Materialien sein. Bürohäuser kommen immer mehr in einer Glasfasssade daher.  (iStock)

Ein Blickfang für alle Nachbarn

Die Fassade ist die Hülle des Hauses. Sie schützt das Gebäude und die Bewohner vor Immissionen wie Schmutz, Nässe oder zu starker Hitze. Ist sie beschädigt, ist das Haus dem Wetter beinahe schutzlos ausgeliefert. Darüber hinaus ist sie jedoch auch das Erste, das vom Haus wahrgenommen wird – quasi ein Aushängeschild des gesamten Gebäudes. Ist sie schön gepflegt und ansehnlich, macht das einen guten Eindruck. Ist sie heruntergekommen und marode, rümpft so mancher die Nase und denkt sich: «Wer wohnt denn in so einem Haus?» Deshalb ist es essenziell, dass die Fassade von Zeit zu Zeit gereinigt und auf Funktionalität überprüft wird.
Magazin. 

Fassaden können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Aus Metall, aus Beton, Glas, Holz, Kunststoff, Putz oder Stein. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Beton beispielsweise ist von seiner Beschaffenheit her besonders robust, kann jedoch unter Umständen anfälliger für Schimmel sein. Eine Holzfassade hingegen hat seltener Probleme mit Schimmel, ist dafür jedoch intensiver in der Pflege. Wofür sich jemand beim Hausbau oder der Haus­renovierung schliesslich entscheidet, hängt vom Standort und vor allem von den eigenen Vorlieben ab. Wer ein eher rustikales Haus wünscht, entscheidet sich vielleicht für Holz. Glas und Metall hingegen wirken moderner, aber auch steriler. 

Typische Schäden an einer Fassade
Ein Haus ist ständig den äusseren Einflüssen ausgesetzt. Regen, Schnee, Wind und Sonneneinstrahlung haben mit der Zeit Auswirkungen auf das Aussehen und die Funktionalität einer Fassade. Je nach Fassadenart sind die Beschädigungen unterschiedlich. Wer in regelmässigen Abständen, also mindestens einmal im Quartal, um das Gebäude herumgeht und die Fassade in Augenschein nimmt, kann etwaige Beschädigungen leicht ausmachen und beheben, bevor ein grösserer Schaden entsteht. Bei Putzfassaden entstehen häufig kleine oder grössere Risse in der Oberfläche, im schlimmsten Fall kann der Putz grösserflächig von der Wand abplatzen und die darunterliegende Struktur freilegen. Bei Ziegelsteinbauten sind besonders die Fugen in Augenschein zu nehmen, da diese anfälliger sind und leichter beschädigt werden. Grüne oder dunkle Verfärbungen sind ein Anzeichen für ein Pilz- oder Algenproblem. Diese Mikroorganismen entstehen besonders an Oberflächen, die lange Zeit feucht sind.

Reinigung der Fassade
Grundsätzlich ist der grösste Feind einer jeden Fassade der Schmutz. Durch Abgase, Regen und Wind gelangen Schmutzpartikel an die Hausfassade und hinterlassen dort Rückstände. Deswegen sollten Fassaden in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Je nach Material der Hausfassade unterscheiden sich die Möglichkeiten der Reinigung. Ein Hausbesitzer sollte sich unbedingt vorab über die passende Methode informieren. Ansonsten kann er die Fassade leicht be­schädigen. Eine Fassade aus Kalk oder Beton kann gut mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Das gilt auch für Ziegel­steinfassaden. Jedoch lassen sich dabei Schimmel, Moose und Algen nicht immer komplett entfernen. Für Härtefälle kann dabei auf spezielle Bürsten zurückgegriffen werden. Bei Holzfassaden wird vermehrt eine sogenannte Trockeneisreinigung vorgenommen. Dabei werden Trockeneisfragmente mit Druckluft auf die Oberfläche geblasen, die durch den Temperaturunterschied den Schmutz von der Fassade ablösen.

Fotovoltaik in die Fassade integrieren
Eine Fotovoltaikanlage muss nicht immer auf dem Dach angebracht sein. Sie kann auch direkt in die Fassade eingebaut werden und erfüllt so einen doppelten Effekt: Sie schützt das Gebäude vor äusseren Einflüssen und erzeugt gleichzeitig Strom für den eigenen Haushalt. Ideal lässt sie sich nicht nur bei Glasfassaden, sondern auch bei allen anderen Varianten verwirklichen. Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, kann sich beim Profi seines Vertrauens über die Möglichkeit informieren. (lat)

06. Apr 2020 / 16:13
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