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Ein Blickfänger mit Panoramablick

Das Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten befindet sich an einer ruhigen Strasse in der Nähe des alten Torkels. Durch die schmale Form der Bauparzelle hat sich die ausser­gewöhnliche Gebäudeform des Hauses ergeben, welche die Pflanzung von Bäumen als natürlichen Sichtschutz erlaubte
AiL Frick, Balzers
Exklusives Wohnen im Mehrfamilienhaus in Balzers. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Schon von weitem fällt der eigenmächtige Wohnkubus dem Betrachter ins Auge. Hoch, schmal und von einer besonderen Form geprägt, fügt sich das Mehrfamilienhaus, das stolz am Fusse des Mittlerspitzes steht, sanft in seine Umgebung ein. Neben der Schmalheit der Bauparzelle war auch die Hanglage massgebend dafür, wie sich die Form dieses Mehrfamilienhauses herauskristallisiert hat. Ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden war den Bauherren von Anfang an wichtig. Aus diesem Grund wollten sie die Parzelle bestmöglich ausnützen und diese mit einem Mehrfamilienhaus überbauen.

Jede Wohnung besticht durch einen Einfamilienhauscharakter
Das Mehrfamilienhaus besteht aus drei Wohnungen. Auf dem Gartenniveau befindet sich eine grosszügige 2,5-Zimmer-Wohnung. Gleich darüber wurde eine 4,5-Zimmer-Wohnung geschaffen und auf den obersten beiden Geschossen eine 5,5-Zimmer-Maisonettewohnung, in der die Bauherren wohnen. Dank der Hanglage verfügt die Maisonettewohnung über einen weiteren separaten Eingang zur oberen Strasse und jede Wohnung hat einen direkten Zugang zum Garten. Entstanden ist ein Haus, das in seiner Form spannend ist, und eine Art Zickzack-Grundriss aufweist, welcher auch die Grundform der Wohnungen charakterisiert. Auf der Seite gegen Südwesten hin sind in den Baukörper grosse Balkon-Loggias eingeschnitten.

Materialisierung und Innenausbau
Die Idee der Materialisierung des Mehrfamilienhauses begann mit den Holzrollläden. Dadurch, dass das Haus in Balzers steht und dort der Fön sehr oft und heftig sein Unwesen treibt, wollte die Bauherrschaft solide und vor allem schützende Rollläden aus einem natürlichen Material, das sich perfekt mit dem Sichtbeton der Fassade kombinieren lässt. Die Räume im Inneren bekamen einen groben Kalkverputz. «Wir haben uns bei diesem Detail von der Umgebung inspirieren lassen, denn in dieser Zone gibt es viele alte Ställe.» Jedes Material wurde naturbelassen – Holzfenster, Holztüren, rauer Kalkputz und der Lehmkaseinboden. Die Schreinerarbeiten sind mit Eiche gefertigt. Die Innenwände bestehen zum Teil aus Sichtbeton. Die Badezimmer sind in dezenten, pudrigen Farben gehalten und entführen in eine andere Farbwelt. Sämtliche Nasszellen in den Bädern sind mit Naturofloor beschichtet, einem mineralischen, fugenlosen Boden- und Wandbelag.

Wohn- und Begegnungszone mit grossen Fenstern und durch Split-Level getrennt
Die Panoramafenster lassen viel natürliches Licht ins Haus und gewähren den Bewohnern einen besonderen Rundumblick auf Burg Gutenberg und die Schweizer Berge im Rheintal. Auffällig ist, dass Kochen, Essen und Wohnen in einem Raum stattfindet, es aber trotzdem durch den sogenannten Split-Level gekonnt getrennt wurde. Über wenige Treppenstufen gelangt man in den Wohnbereich und die dazugehörige Loggia, die versenkt auf einem anderen Level untergebracht wurden. So hat jeder in der Familie seine eigene Ecke, obwohl sich die ganze Familie im gleichen Raum aufhält. (lb)

Das Haus 
Baubeginn: Juni 2017
Einzug: Dezember 2018
Grundstücksfläche: 725 m2
Wohnfläche: 367 m2
Bodenbelag: Lehmkasein, Naturofloor 
Heizsystem: Wärmepumpe, Fotovoltaik
Fenster: Lärchenholz
Bauweise: massiv, Beton
Beitrag zum Umweltschutz: Photovoltaikanlage

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