• Ein Standort für 1500 Arbeitsplätze, doch bislang ist nur ein Unternehmen dabei. Bild: pd

Warten auf Hightech-Firmen

Das ehemalige Sägerei-Areal in Domat/Ems erhält ein neues Gesicht. Mit dem Industriepark Vial entsteht hier die grösste Bündner Industriezone. Doch zwei Jahre nach der Lancierung gibt es erst eine Zusage.

Die Bauarbeiten am Industriepark Vial in Domat/Ems laufen auf Hochtouren. Vor zwei Jahren hat die Bündner Regierung das Projekt lanciert. Aus dem ehemaligen Sägerei-Areal soll der grösste Industriepark Graubündens entstehen – auf einer Fläche von über 200 000 Quadratmetern. Schritt für Schritt wird hier ein Standort für Export- und technologieorientierte Unternehmen aus dem Boden gestampft mit rund 1500 Arbeitsplätzen. Im Visier hat der Kanton vor allem Firmen aus dem Bereich Life Science, Medtech, Biosciences, Maschinenbau, Sensorik, Elektronik, ICT und andere Hightech-Industrien.

Zweites Standbein für Hamilton

Die Hamilton Ems AG ist das erste und bisher einzige Unternehmen, das sicher mit von der Partie ist. Ihr vierstöckiger Rohbau auf dem Gelände des künftigen Industrieparks ist bereits fertiggestellt. Nächstes Frühjahr soll das neue Gebäude bezogen werden. Die amerikanische Medtech-Firma errichtet das neue Werk für insgesamt 35 Millionen Franken und damit als zweites Standbein in der Schweiz – eine Hightech-Produktion entsteht. Für die zusätzliche Produktion will Hamilton 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Dass beim Bündner Unternehmen die Geschäfte zuletzt prächtig liefen, ist nichts Neues. Das Life-Science- und Medizinaltechnikunternehmen mit Sitz in Bonaduz konnte den Geschäftserfolg zuletzt trotz des schwierigen Marktumfeldes wieder steigern. Dennoch verzögerte sich das Baugesuch. Das lag daran, dass der Neubau nun deutlich grösser wird als geplant, eben weil die Geschäfte so gut laufen. Im neuen Firmengebäude in Domat/ Ems wird Hamilton Verbrauchsmaterial für die eigenen Maschinen herstellen. Es ist eine positive Entwicklung, denn noch 2014 wurde die Herstellung eines Produktes (Spritzen) nach Rumänien verlagert, was damals rund 100 Arbeitsplätze kostete. (dal)

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14. Okt 2017 / 13:00
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