• Tanja Hüberli (links) und Nina Betschart können ihr Glück kaum fassen. Wie bereits letzte Woche an der WM stehen sie in Gstaad in den Halbfinals
    Tanja Hüberli (links) und Nina Betschart können ihr Glück kaum fassen. Wie bereits letzte Woche an der WM stehen sie in Gstaad in den Halbfinals  (KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Betschart/Hüberli im Halbfinal

Die Beachvolleyballerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli stehen am Major-Turnier in Gstaad in den Halbfinals und damit am zweiten Topevent in Folge in den Top 4.
Beachvolleyball. 

Betschart/Hüberli gewannen gegen die Slowakinnen Andrea Strbova/Natalia Dubovcova im Viertelfinal in drei Sätzen 14:21, 21:18, 15:9. Damit erreichen die beiden Zentralschweizerinnen mindestens dieselbe Klassierung wie letzte Woche an der WM in Hamburg, wo Betschart/Hüberli als Vierte geglänzt hatten.

Bereits in Hamburg hatten sich Betschart/Hüberli als Comeback-Spezialistinnen ausgezeichnet. In der K.o.-Phase hatten sie dreimal nach verlorenem Startsatz gewonnen - unter anderen im Sechzehntelfinal gegen Strbova/Dubovcova. Nun wiederholten sich im Berner Oberland die Geschehnisse gegen die beiden formstarken Slowakinnen.

Betschart/Hüberli erreichten lange Zeit nicht mehr ganz das Niveau vom Vortag, als sie sich gegen die Brasilianerinnen Barbara/Fernanda ebenfalls in drei Sätzen durchsetzten. Es schien, als zollten die Schweizerinnen den Anstrengungen der letzten zwei Wochen Tribut. Als es im Tiebreak aber um den Sieg ging, gelang der Blockspezialistin Hüberli und der Abwehrspielerin Betschart plötzlich wieder alles.

6000 begeisterte Zuschauer im ausverkauften Stadion trieben die beiden entfesselt aufspielenden Schweizerinnen zum insgesamt dritten Halbfinal auf höchstem Level nach 2017 (3. in Porec) und letzter Woche in Hamburg.

Als nächste Gegnerinnen stellen sich Betschart/Hüberli die beiden Amerikanerinnen Alexandra Klineman/April Ross in den Weg. Klinemann/Ross gewannen letzte Woche WM-Silber, trafen dabei aber nicht auf die beiden Schweizerinnen.

Die beiden bisherigen Direktduelle verloren Betschart/Hüberli in jeweils zwei Sätzen. In der aktuellen Topform ist dem Schweizer Duo aber zuzutrauen, die Negativbilanz aufzubessern. (sda)

13. Jul 2019 / 17:39
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