• Kampf pur: Der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers wollen beide den Gang in die Ligaqualifikation vermeiden
    Kampf pur: Der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers wollen beide den Gang in die Ligaqualifikation vermeiden  (KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Offene Ausgangslage im Playout

Schon lange ist klar, dass der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers das Playout bestreiten werden. Ab heute wird sich zeigen, wer sich mental besser darauf eingestellt hat.
Eishockey. 

Seit Einführung der Playoffs in der Saison 1985/86 hat der HC Davos nur einmal die Playoffs verpasst. Das war 1989 und damals stiegen die Bündner ab. Ein Jahr später mussten sie gar den Gang in die 1. Liga antreten, ehe sie nach einem Neubeginn 1993 in die höchste Liga zurückkehrten. Seither holten die Davoser sechs weitere Meistertitel.

Dass die Qualifikation für den HCD aufgrund des erneuten Substanzverlustes kein Selbstläufer werden würde, war klar, ein solches Szenario hatten aber wohl die grössten Pessimisten nicht für möglich gehalten. Die Davoser befanden sich von Beginn weg unter dem Strich und lagen seit dem 9. Oktober stets auf dem zweitletzten Tabellenplatz.

Lakers mit gutem Lauf und starkem Zeichen

Der Rekordmeister verfügt über mehr spielerische Qualität als die Lakers, das steht ausser Frage, doch sind im Playout andere Qualitäten wie Kampf und Leidenschaft gefragt. Ausserdem haben die Davoser in der Abstiegsrunde fünf von sechs Partien verloren. Zwar kam den sechs Spielen sportlich keine Bedeutung zu. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass in erster Linie Siege Selbstvertrauen geben. Davon haben die Rapperswiler mit vier Erfolgen in den letzten sechs Begegnungen einiges getankt. Sie gewannen auch die letzten beiden Direktduelle gegen den HCD.

Für die vor einem Jahr aufgestiegenen Lakers war schon vor dem Saisonstart klar gewesen, dass es für sie primär um den Ligaerhalt geht. Dennoch hatten die Verantwortlichen damit gerechnet, konkurrenzfähiger zu sein. Stattdessen entschieden die St. Galler in der regulären Saison nur zehn von 50 Partien für sich. Dennoch bewahrten die Rosenstädter stets die Ruhe. Am vergangenen Samstag gaben sie die Vertragsverlängerung von Trainer Jeff Tomlinson um eine Saison bekannt. Es ist ein starkes Zeichen im Hinblick auf das Playout, welches einige Spannung versprich (sda)

26. Mär 2019 / 06:27
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