• Im Moment sehr gut in Form: Nadine Fähndrich
    Im Moment sehr gut in Form: Nadine Fähndrich  (KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER)

Fähndrich mit erstem Sprint-Podest

Nadine Fähndrich schafft in Trondheim als Dritte erstmals im Sprint den Sprung auf ein Weltcup-Podest. Es ist ein Erfolg mit Ansage.
Langlauf. 

Beim Sprint in klassischer Technik im Rahmen der erstmals ausgetragenen Ski Tour in Schweden und Norwegen war Fähndrich als Halbfinalsiegerin in den Final eingezogen. Dort setzte sie sich im kleinen Anstieg an die Spitze und musste sich lediglich noch von der Einheimischen Maiken Caspersen Falla, der Olympiasiegerin von 2014 und Weltmeisterin von 2017, sowie der Schwedin Jonna Sundling überholen lassen.

Erst einmal, vor fast genau einem Jahr im Aostatal als Zweite über 10 km, hatte Fähndrich einen Podestplatz erreicht. Kurz vor der WM hatten da aber einige der besten Läuferinnen auf einen Start verzichtet. Dazu war die 24-jährige Luzernerin in diesem Winter an der Seite von Laurien van der Graaff im Teamsprint Zweite in Dresden und Dritte in Planica. Im Einzelsprint ist es aber ihr erster Podestplatz.

"Ich wusste, dass ich am letzten Hügel die Stärkste bin", erklärte Fähndrich im Interview mit dem Fernsehen SRF. "Ich war am Start zum Final noch recht müde vom Halbfinal, habe aber einfach versucht, irgendwie dran zu bleiben." Ihre gute Form hatte sie bereits vor vier Tagen mit dem 5. Platz beim Sprint in Are unter Beweis gestellt. Insgesamt lief Fähndrich in diesem Winter bereits zum sechsten Mal in die Top Ten.

Eine gute Leistung zeigte auch die zweitbeste Schweizer Sprinterin Laurien van der Graaff. Die Davoserin fühlte sich zwar die ganze Woche nicht wirklich gut, kämpfte sich aber über die Zeit in die Halbfinals, wo sie dann kraft- und chancenlos blieb.

Von den Schweizer Männern schaffte keiner den Sprung in die Viertelfinals. Dario Cologna fehlten als 41. knapp zweieinhalb Sekunden, er konzentriert sich aber auf die Verfolgung am Sonntag. Vor der Schlussetappe der Ski Tour belegt der vierfache Olympiasieger den 11. Zwischenrang.

Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo feierte vor vier Landsleuten einen Favoritensieg. (sda)

22. Feb 2020 / 14:37
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