• So richtig zufrieden ist Simon Ammann mit seiner Leistung nicht (Archivaufnahme)
    So richtig zufrieden ist Simon Ammann mit seiner Leistung nicht (Archivaufnahme)  (KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Simon Ammann 19. in Planica

Simon Ammann muss beim ersten von zwei Skifliegen beim Saisonfinale in Planica eine kleine Enttäuschung verarbeiten. Der 19. Rang entspricht nicht den Erwartungen.
Skispringen. 

Für den Toggenburger kamen Flüge auf 214,5 und 229,5 m in die Wertung. In Umgang eins fehlte ihm die Weite, in der Reprise die Telemark-Landung. Ammann kann somit den erhofften Schritt in die Top Ten, der sich nach den Rängen 11 und 13 an den Olympischen Spielen in Pyeongchang angedeutet hatte, nicht vollziehen. In den sechs Wettkämpfen seit Südkorea resultierten Klassierungen zwischen den Positionen 15 bis 23.

Als Sieger liess sich einmal mehr Kamil Stoch feiern. Der Pole feierte seinen 30. Weltcupsieg, den achten in dieser Saison. Der dreifache Olympiasieger landete nach 245 und 234 m. Und blieb somit knapp vor dem Norweger Johann André Forfang. Die Differenz ist entscheidend, denn in Planica wird jenem Springer ein Prämie von 20'000 Franken ausbezahlt, der in sieben Sprüngen (Qualifikation, zweimal Einzel, einmal Team-Wettkampf) die meisten Punkte sammelt. Nach drei der sieben Sprünge führt Forfang in dieser Wertung mit 23,6 Zählern Vorsprung auf Stoch recht deutlich.

Dritter wurde Stefan Kraft. Am Sonntag bleibt ihm noch die letzte Chance, eine historische Schlappe der Österreicher zu verhindern. Nur zweimal in der Weltcup-Geschichte haben die Austria-Adler eine Saison ohne Einzelsieg beendet: 1988/89 hatte es vier Podestplätze gegeben, 2000/01 deren acht. Diesen Winter gehen die acht Top-3-Klassierungen auf das Konto von Kraft (7) und Michael Hayböck (1).

Der Weltrekord von 253,5 m geriet am Freitagnachmittag nicht in Gefahr. Es fehlte der tragende Aufwind. Die 253,5 m flog Kraft im vergangenen Jahr im norwegischen Vikersund. Die Organisatoren in Planica sähen es nur zu gerne, wenn Stoch und Co. diese Weite toppen und den Rekord nach Slowenien zurückholen würden. Möglich ist es: Gregor Schlierenzauer schaffte am Donnerstag einen Weltrekordflug, vermochte ihn aber nicht zu stehen.

Am Samstag steht noch ein Teamspringen auf dem Programm, am Sonntag dürfen die besten 30 des Weltcups nochmals starten. (sda)

23. Mär 2018 / 17:10
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