• Julian Alaphilippe mit einem Lachen im Gesicht: Der Franzose behält das Maillot jaune auch nach dem Zeitfahren in Pau
    Julian Alaphilippe mit einem Lachen im Gesicht: Der Franzose behält das Maillot jaune auch nach dem Zeitfahren in Pau  (KEYSTONE/AP/THIBAULT CAMUS)

Alaphilippe bleibt Leader - Küng weit zurück

Julian Alaphilippe verteidigt das Gelbe Trikot ein weiteres Mal souverän. Der Franzose gewinnt das Zeitfahren in Pau mit 14 Sekunden Vorsprung vor Geraint Thomas. Stefan Küng wird nur 27.
Rad. 

Julian Alaphilippe - beflügelt von den vielen Tagen im Maillot jaune - startete schnell zu der 27,2 km langen Prüfung gegen die Uhr in Pau. Bereits die erste Zwischenzeit passierte der als Letzter gestartete Franzose mit fünf Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz. Auch bei den weiteren Zwischenzeiten und im Ziel lag Alaphilippe, der bislang in Zeitfahren noch keine grossen Spuren hinterlassen hatte, sensationell an erster Stelle. Der Waliser Geraint Thomas verlor 14, der drittklassierte Belgier Thomas de Gendt bereits 36 Sekunden auf den entfesselten Alaphilippe.

In der Gesamtwertung der 106. Tour de France vergrösserte Alaphilippe seinen Vorsprung auf den Vorjahressieger Thomas nach 13 von 21 Etappen auf 1:26 Minuten. Der Niederländer Steven Kruijswijk liegt als Dritter bereits 2:12 Minuten zurück.

Viele Verlierer

Der Franzose Romain Bardet büsste als Tages-39. fast zweieinhalb Minuten auf seinen siegreichen Landsmann ein. Auch der Zeitverlust des Iren Dan Martin (33.) und des Briten Adam Yates (34.) betrug über und derjenige des Spaniers Mikel Landa (24.) und des Kolumbianers Nairo Quintana (28.) fast zwei Minuten. Negativ überrascht dürfte auch Thomas' Ineos-Teamkollege Egan Bernal gewesen sein. Der kolumbianische Sieger der diesjährigen Tour de Suisse büsste als 22. mehr als eineinhalb Minuten ein.

Am Samstag und Sonntag stehen zwei schwere Bergetappen in den Pyrenäen an. Das Ziel der 14. Etappe liegt nach einer 19 km langen Schlusssteigung auf der Passhöhe des Tourmalets. Tags darauf sind auf dem Weg hinauf nach Foix Prat d'Albis drei Berge der ersten Kategorie zu überwinden. In diesen beiden Etappen wird Geraint Thomas zusammen mit seinen starken Helfern des Teams Ineos dem Leader Alaphilippe auf den Zahn fühlen wollen.

Küng nach frühem Sturz nur 27.

Der Schweizer Zeitfahrmeister Stefan Küng klassierte sich nach einem Sturz kurz nach dem Start nur auf dem 27. Platz. Auf Alaphilippe, der in dieser Rundfahrt seinen zweiten Etappensieg feierte, fehlten dem Thurgauer 1:50 Minuten.

Der Zeitverlust durch sein Missgeschick betrug wohl keine halbe Minute, doch zusätzlich verlor Küng auch "den Rhythmus. Von da an fuhr ich vorsichtiger, schliesslich habe ich für Thibaut (Pinot, den Teamleader) eine wichtige Rolle zu erfüllen. Da bringt es nichts, wenn ich alles riskiere."

Der Schweizer, der seit diesem Jahr für die französische Equipe Groupama-FDJ fährt, büsste auf der hügeligen ersten Streckenhälfte bis zur zweiten Zwischenzeit über eineinhalb Minuten auf die Besten ein. Auf dem danach folgenden flacheren Abschnitt bis ins Ziel verlor er beispielsweise dann nur noch zwei Sekunden auf den letztlich drittklassierten Thomas de Gendt. (sda)

19. Jul 2019 / 18:00
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