• Steven Zuber will seinen Job bei Stuttgart auch gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim gut machen
    Steven Zuber will seinen Job bei Stuttgart auch gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim gut machen  (KEYSTONE/AP dpa/CARMEN JASPERSEN)

Zuber will gegen Ex-Klub Hoffenheim jubeln

Steven Zuber ist einer von drei Zuzügen, die der abstiegsgefährdete VfB Stuttgart in der Winterpause geholt hat. Nun will er Stuttgart im Duell gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim zum Sieg führen.
Fussball. 

Arme ausbreiten, hin und her wackeln. Dann mit rechts einen Schritt andeuten, hüpfen und zum Abschluss der Kuss auf den Ehering für Frau Mirjana - so feiert der Schweizer Internationale Steven Zuber jeweils seine Tore. Ein Jubel, den Zuber auch im Duell gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim zeigen will und auch wird, wenn ihm ein Tor für Stuttgart glückt.

"Ich habe grossen Respekt vor Hoffenheim, aber falls ich ein Tor schiesse, werde ich das Tor bejubeln, weil in unserer Situation jedes Tor sehr wichtig ist", sagte der Zürcher, der im Winter auf Leihbasis von Hoffenheim nach Stuttgart gewechselt hat, gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten".

Seit der 27-Jährige, der in seiner Karriere offensiv schon nahezu auf jeder Position zum Einsatz gekommen war, das VfB-Trikot mit der Nummer neun trägt, hat er in acht Partien schon vier mal getroffen und eine Vorlage beigesteuert. Eine beeindruckende Quote, wenn man die insgesamt nur elf Bundesligatore in 90 Spielen bedenkt. "Ich bin einfach dankbar über jede Minute, die ich mit dieser geilen Mannschaft auf dem Platz stehen darf", sagte Zuber nach seiner Doublette beim 5:1 gegen Hannover vor zwei Wochen.

Da war auch sein ehemaliger Trainer Julian Nagelsmann im Stadion und erlebte mit, wie gut sich Zuber in Stuttgart integriert hat und welchen Wert er für den Tabellen-16. hat. "Dass er was kann, das weiss ich ja", sagt Nagelsmann über den Schweizer. "Was mich freut, dass er an vielen Toren beteiligt ist. Wenngleich er das am Samstag nicht zwingend ausbauen muss, diese Serie."

Trotz viel Rotation in der Hinrunde mit den Spielen in der Europa League hatte Zuber beim zukünftigen Coach von RB Leipzig einen ganz schweren Stand, obwohl dieser die Einstellung und Lernbereitschaft von Zuber immer betont hat. Also ergriff Zuber die Chance VfB und ging nach Stuttgart. Ob Zuber seine Quote beim VfB über die Saison hinaus ausbauen darf, ist offen und hängt wohl massgeblich von Nagelsmanns Nachfolger ab. Der Vertrag bei der TSG läuft noch bis Sommer 2020, eine Kaufoption hat Stuttgart nicht.

Stuttgart-Trainer Markus Weinzierl hat schon durchblicken lassen, dass er Zuber gerne halten würde. "Wir haben keine Zukunftsgespräche geführt, nur Alltagsgespräche, wie es ihm gefällt, wie es ihm geht und wie er sich hier zurecht findet. Da ist die Rückmeldung durchweg positiv", sagte Weinzierl und erklärte: "Ich finde ihn sehr, sehr bereichernd und er macht sehr, sehr gute Spiele. Ich will alle guten Spieler bei mir haben." Auch Zuber kann sich einen Verbleib grundsätzlich vorstellen. (sda/dpa)

16. Mär 2019 / 07:00
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
21. März 2019 / 17:05
21. März 2019 / 23:01
Meistkommentiert
19. März 2019 / 16:41
18. März 2019 / 08:45
Aktuell
22. März 2019 / 15:58
22. März 2019 / 14:54
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
sele sebastian
Zu gewinnen 1 x 2 Karten "Sebastian Sele: Liechtenstein, oh, Liechtenstein", am 03. Mai um 20 Uhr im Schlösslekeller
05.02.2019
Facebook
Top